Am Abend des 6. August, wurde ein Amerikaner mit einer tiefen Stichwunde im Oberarm, in das Pattaya Hospital, in der Soi Buakhao, in Süd Pattaya eingeliefert.

 

Da die Stichwunde extrem tief war, entschieden die Ärzte, den Patienten in das  Banglamung Hospital zu verlegen.

 

Der 56-jaehrige Amerikaner gab zu Protokoll, von einem Thai angegriffen worden zu sein. Die beiden Kontrahenten waren zuvor in einen Verkehrsunfall verwickelt, bei dem der Fahrradfahrende Amerikaner vom Motorrad des Thais erfasst wurde.

 

Da der US-Bürger sowohl eine genaue Beschreibung des Thais abgeben konnte, als auch das Nummernschild noch im Gedächtnis hatte, konnte der vermeintliche Täter von der Polizei schnell festgenommen werden.

 

Der 29-jährige Metzger gab zu Protokoll aus dem Affekt heraus gehandelt zu haben. Nach dem Unfall sein der Amerikaner ausfallend geworden und habe ihn aufs übelste Beleidigt, was dann zu seinem Ausraster und der Attacke geführt hätte.

 

Der US-Bürger ist mittlerweile wieder aus dem Krankenhaus entlassen, während der Angreifer in den nächsten Tagen dem Richter vorgeführt werden soll.

 

Obwohl die Thais als friedliebende und immer lächelnde Zeitgenossen bekannt sind, ist bei Streitigkeiten immer Vorsicht geboten. Oft eskalieren solche Vorkommnisse und in nicht wenigen Fällen sind Ausländer bei solchen Anlässen ums Leben gekommen.

In einer Gesellschaft, in der so etwas wie Streitkultur nicht existiert, kann das simple Sprichwort „ Du hast recht, und ich hab meine Ruhe“, Leben retten.