Kurz nach Mitternacht, am frühen Sonntag Morgen, wurden die diensthabenden Beamten der Pattaya Polizeistation und die Bereitschaft der Sawang Boribun Thammasathan Stiftung, des örtlichen Rettungsdiensts, an den Pattaya Beach gerufen.

Vor der Soi 12, an der Pattaya Beach Road, hatten sich bereits zahlreiche Schaulustige um die Leiche eines etwa 40-50 Jahre alten Touristen versammelt. Der Westler war mit einem schwarzen Longsleeve und mit einer Jogginghose bekleidet. Seine Identität konnte noch nicht festgestellt werden. Außer 50 Baht hatte er nichts bei sich.

Die Polizei stellte fest, dass der Mann Schwellungen und Kratzer, sowie ein Pflaster im Gesicht hatte. Die Ärzte der Sawang

Sawang Foundation
Boribun Thammasathan Stiftung gehen aber davon aus, dass die Verletzungen älteren Datums sind, und die Todesursache ertrinken war. Sie vermuten, dass der Mann bereits seit 3 bis 4 Stunden tot war, als er an den Strand gespült wurde. Vielleicht kann die Autopsie im Ban Lamung Hospital, wohin die Leiche verbracht wurde, weitere Antworten liefern.

Augenzeugen gaben jedenfalls an, einige Stunden davor, Schreie aus Richtung der schwimmenden Bojen, die den Schwimmerbreich in der Bucht markieren, gehört zu haben. Keiner der Zeugen ist diesen jedoch weiter nachgegangen.
Die Bojen, die wie ein schwimmender Gehweg konstruiert sind, befinden sich gerade einmal 50 Meter vom Fundort der Leiche.

Es wäre nicht das erste mal, dass hier Touristen verunglückt wären – meist im betrunkenen Zustand.