Das thailändische Kabinett hat drei Massnahmen des Finanzministeriums zugestimmt die der Wertsteigerung des thailändischen Baht Einhalt gebieten sollen, um somit weitere Schäden an der Wirtschaft zu vermeiden.

 

Mit der Umsetzung dieser Massnahmen, ab dem 13 Oktober, sei das Ziel des Finanzministeriums den derzeitigen Kapitalzufluss nach Thailand zu zügeln.

 

Korn Chatikavanij, Finanzminster Thailands zufolge sind die drei abgesegneten Massnahmen des Kabinetts darauf ausgelegt nur neuen Investitionen Einhalt zu gebieten, während man bereits investierte Gelder in Staatsanleihen schützen will.

 

Vorteile durch Bestellung von ausländischen Investitionsgüter schaffen

 

Man widerruft die 15% Quellensteuer auf Zinserträge von ausländischen Investoren für staatlichen Unternehmensanleihen, setzt eine Terminverfolgung auf die knapp 49 Milliarden Baht Investitionsgelder in staatliche Betriebe an, die für dieses Jahr geplant sind und will für kleine und mittelständische Export-Unternehmen in Thailand, die von dem steigenden Baht betroffen sind, Terminverträge aushandeln die das Wechselkursrisiko minimieren sollen. Zusätzlich sind Kredite mit niedrigen Zinszahlungen von der Islamic, der Krung Thai und Small and Medium-sized Enterprise Banken für diese Betriebe geplant.

 

Derweil drängt der Industrieminister Thailands Unternehmertum aus der jetzigen Situation Vorteile durch den starken Baht zu ziehen und ausländische Investitions- und Maschinengüter zu ordern, die für die jeweiligen Industriebranchen von Nutzen sein könnten, bevor der Wertsteigerung des thailändischen Bahts Einhalt geboten wird.