Am frühen Donnerstag Morgen führten Beamte des Polizeireviers in Banglamung eine Razzia in einem Kneipenviertel in Zentral Pattaya durch. Grund für diese Maßnahme waren Hinweise, dass hier Wasserpfeifen (Shishas) verkauft werden sollen.

Die Beamten nahmen den Betreiber des Kneipen-Komplexes an der Sukhumvit 51, noch vor Ort, in Gewahrsam und konfiszierten 9 Kilogramm Wasserpfeifen, sowie die auf den Tischen der Gäste blubbernden Utensilien.

Nachdem es zunächst den sogenannten e-Zigaretten an den Kragen ging, ist in Thailand der Verkauf und Import von Wasserpfeifen seit August 2014 ebenfalls strikt verboten. Im vorliegenden Fall dürfte das Auffinden einer nicht registrierten Waffe dem angeklagten Wirt jedoch mehr Kopfzerbrechen bereiten. Die 9mm Pistole wurde zusammen mit 100 Schuss Munition den Spezialisten der Kriminaltechnik übergeben.

Update: Wie erst jetzt bekannt wurde, hat die Stadtverwaltung am Freitag dem 29. Mai einen Rundbrief mit dem Vermerk "Dringend" versendet. Angekommen ist dieser jedoch erst diesen Freitag, also dem 6. Juni.

In dem Brief, der an die Barbetreiber im Banlamung Distrikt adressiert war, wird darauf hingewiesen, dass die Einhaltung des Verkaufverbots von Shishas nun strikt kontrolliert wird. Der Verkauf von Shishas wird, dem Brief zufolge, mit einer Haftstrafe von bis zu 5 Jahren und/oder 500000 Baht Strafe geahndet. Sollte es im Zusammenhang mit dem Verkauf einer Shisha zu einem Todesfall kommen, kann eine Geldstrafe von bis zu 1 Million Baht und/oder 10 Jahre Haft ausgesprochen werden.

Vielleicht ist es mitterweile doch billiger eine illegale Waffe zu besitzen, als Shishas zu verkaufen!