Thailands Premierminister Abhisit Vejjajiva sagte am 21. Januar in Bangkok, gegenüber dem Foreign Correspondents Club of Thailand (FCCT), Thailands Situation wäre besser, würde man aufhören in problematischen Zeiten zu sehr auf Thailands König zu vertrauen.

 

Thailand als Nation hat hart darum gelämpft die Ordnung zu bewahren und Probleme ohne eine kritisch wichtige Intervention von Thailands König Bhumibol Adulyadej.

 

Abhisit verwies auf das Eingreifen des Königs, als er 1992 den damaligen Premierminster und die Führer der Protestler, dazu aufforderete ihre blutigen Auseinandersetzungen zu beenden. Zudem hätte der König selbst in jüngster Zeit zu mehr Einigkeit aufgerufen. Es würde für Thailand besser sein, wenn man die derzeitigen Probleme, ohne eine Intervention des Königs, lösen könnte, auch wenn die Entscheidungen des Königs immer im Rahmen der Verfassung blieben.

 

Der Premierminister forderte ebenfalls Thailand als Nation auf, zuammen zukommen, um die politsichen Unruhen ohne die Hilfe des Königs zu beenden, da sich dieser momentan auch noch gesundheitlich erholen muss. König Bhumibol, der einzige Stabilitätsfaktor Thailands in Zeiten der Unruhen, ist seit September 2009 im Krankenhaus.

 

Rechtsaktivisten kritisierten die plötzlich ansteigende Zahl Anklagen wegen Königsbeleidigung, die mit bis zu 15 Jahren Haft bestraft wird, um die königliche Familie zu beschützen. Abhsith sagte, dazu wird ein neuer Beratungsausschuß gebildet, der in die Auslegung des “lese majeste” Gesetztes mehr Karheit und Deutlichkeit bringen wird. Er hoffe das in wenigen Monaten klare Richtlinien vorhanden sein werden, die eine Menge fragwürdiger Festnahmen diesbezüglich klären werden.