Thailand sieht, durch die weiter fallenden Geburtenraten und der höheren Lebenserwartung der Bevölkerung, weiteren sozialen Problemen entgegen. Ein Populationsexperte riet nun der thailändischen Regierung am Sonntag, dem Weltbevölkerungstag, Massnahmen auszuarbeiten, um Anreize zu schaffen, die die Bevölkerung fördern soll ihre Kinder sinnvoller zu erziehen, nach dem Motto "Qualität vor Quantität".

 

Fallende Geburtenrate - Höhere Lebenserwartung

 

Professor Pramote Prasartful von der Mahidol University führte die fallende Geburtenrate in Thailand darauf zurück, das Frauen es mittlerweile vorziehen später zu heiraten, während der Fortschritt der medizinischen Forschung für eine immer höhere Lebenserwartung sorgt. Nach letzten Studien der Universität habe Thailand inzwischen 63,6 Millionen Einwohner, wovon 13,2 Millionen unter 15 Jahre alt wären, etwa 42,9 Millionen Thailand im Alter zwischen 15 und 59, während der Rest sich aus über 60 jährigen zusammensetzt.

 

Steuervergünstigungen, Unterkunftsversorgung und Mutterschafturlaub

 

Professor Prasartful machte ebenfalls auf die gleiche Problematik in vielen anderen Staaten weltweit aufmerksam, deren Regierungen die Bevölkerung fördert mehr Kinder zu produzieren. Es gibt dort Anreize durch Steuervergünstigungen, Unterkunftsversorgung und Mutterschafturlaub nach der Geburt, um sich um Kinder kümmern zu können.

 

Es läge im Interesse der thailändischen Regierung solche Massnahmen nun schnellstmöglich auszuarbeiten und umzusetzen. Es sollte ebenfalls direkt bei Beginn der Schwangerschaft damit angefangen werden.