Handelsministerin Porntiva Nakasai ließ verlauten, der Thai Baht würde nur einen kurzen Zeitraum so stark wie derzeit sein, Grund dafür sei eine Flut von Investitionen am thailändischen Aktienmarkt.

 

thailändischer BahtDer Exportwert Thailands konnte den 14% Steigerung die für dieses Jahr vorhergesagt wurden ohne weiteres entsprechen. Alleine im ersten Viertel dieses Jahres ist der Exportwert Thailands um 20 % gewachsen und stieg damit auf ein Volumen von 1,29 Billionen Baht (umgerechnet ca. 29 Milliarden Euro).

 

Ministerin Makasai fügte hinzu, der Exportwachstum könnte im zweiten Viertel dieses Jahres nachlassen, sollte der Baht gegenüber anderen Währungen weiterhin stark bleiben. Dadurch würden ernstzunehmende Probleme für Exportfirmen enstehen die versuchen ihr Geschäft aufzubauen.

 

Der Präsident der Vereinigung der thailändischen Reisexporteure, Chookiat Ophaswongse, gab hier auch die komplexeren Probleme der Reisexporteure zu bedenken, die vorallem mit der konkurrierenden Reisexportnation Vietnam zu kämpfen haben, da sich die Preise der beiden Länder erheblich voneinander unterscheiden. "Vietnamesischer Reis ist wesentlich günstiger im Einkauf, als thailändische Reis, der vietnamesische Dong ist gegenüber dem Thai Baht ca. 8% schwächer, dieser Umstand wird sich definitiv auf Thailand auswirken und man werde Exportanteile in vielen Ländern verlieren.

 

Phongsak Assakul, der Vorsitzende der thailändischen Handelskammer und des Handelsministeriums, drückte ebenfalls seine Bedenken über den Rückgang des Handelsvolumens in der zweiten Hälfte des ersten Halbjahres aus. Er rief die Bank von Thailand dazu auf den Baht stärker zu kontrollieren, damit Thailand seine Wettbewerbsfähigkeit behalten kann.

 

Die thailändische Regierung muss vielleicht keine Verschlechterung der Wirtschaftslage bekannt geben, solange der Baht nicht übermäßig stark gegenüber anderen Wäjhrungen wird, fügte der Vorsitzende Assakul hinzu.