Die thailändische Regierung schenkt derzeit ihre Beachtung dem Grenzstreit um den Preah Vihear Tempel mit Kambodscha und vergisst dabei vollkommen die weiter anhaltenden Gewalttaten in drei südlichen Provinzen Thailands, sagte Pattanis Bürgermeister, Pithak Korkiatpithak, am Samstag.

 

Die Menschen im tiefen Süden Thailands fühlen sich, bei ihrem Problem der Unruhen, von der Regierung alleine gelassen und vergessen. Man könnte meinen das diese Situation wesentlich gravierender und ernstzunehmender sei, als die seit Jahrzehnten andauernden Grenzstreitigkeiten mit Kambodscha, immerhin sterben im Süden Thailands, durch die anhaltenden Kämpfe der muslemischen und thailändischen Gruppen, fast täglich Menschen, führte Pithak weiter aus.

 

Gewalt im Süden Thailands eskalierte bereits 2004

 

Die Gewalt im Süden Thailands ist 2004 eskaliert und selbst jetzt weiß die Regierung immer noch keinen Rat, wie man diese Unruhen beenden könnte. Es gibt keinerlei Anzeichen dafür, dass sich die Situation bald beruhigen würde, selbst nicht durch die Unsummen an Geldern die die Regierung dafür bereitstellt.

 

Die betroffenen Menschen im tiefsten Süden Thailands wollen endlich Ruhe finden und einen Wechsel der Regierungsstrategie, die das Gewaltproblem endlich beheben soll.