Anfang 2011 wird die neu gegründete Luftfahrtgesellschaft Thai Tiger Airways Private Limited ihren Flugbetrieb aufnehmen und soll vom internationalen Flughafen Suvarnabhumi in Bangkok im Umkreis von fünf Flugstunden neue Marktanteile als LLC (Low Cost Carrier) gewinnen und inländische, sowie internationale Kurzstreckenflüge anbieten und ist damit bestens plaziert, um das aisatisch-pazifische Areal zu bedienen.

 

Thai Tiger soll Marktanteile auf dem Billligflugsegment Asiens zurückgewinnen

 

Thai Tiger Airways Pte, mit Hauptsitz in Bangkok und einem Startkapital von umgerechnet 4,75 Millionen Euro ist eine Joint Venture von Thai Airways, die mit 51% Haupanteilsteigner der neuen Gesellschaft ist und der Tiger Airways Holdings aus Singapur, die die restlichen 49% hält. Laut Aussage des Thai Airways Präsident Piyasvasti Amranand hätten Billigflieger derzeit im pazifisch.asiatischen Raum einen Anteil von 17%. Thai Tiger soll sicherstellen das man nicht noch weitere Anteile an den seinen härtesten Konkurrenten Thai AirAsia verliert, sagte Amranand weiter. Bisher ist allerdings noch unklar wie Thai Airways mit Nok Air umgehen wird, an der 39% gehalten werden.

 

Tiger Airways wurde 2003 von Singapore Airlines und dem irischen Billigflieger Ryanair gegründet und wird zwei Geschäftsführer ins Rennen um das Billigflugsegment schicken, während Thai Airways drei Geschäftsführer stellen kann. Man plant bereits den Kauf von 15 neuen Maschinen des Herstellers Airbus, sobald die ersten fünf Maschinen Anfang 2011 ausgeliefert werden sollten, kann der reguläre Flugbetrieb aufgenommen werden.

 

Thai Airways auf dem Weg der Rekapitalisierung

 

Thai Airways verfolgt damit weiter seinen Plan die Fluglinie attraktiver zu gestalten und wieder rentabel und Wettbewerbsfähig zu machen. Derzeit versuche man auch die Kosten des administrativen Bereiches zu senken. Mit einer Rekapitalisierung der thailändischen Luftfahrtgesellschaft rechnet man bereits bis Ende des Jahres, unter anderem durch den angekündigten Verkauf von einer Milliarde neuer Aktien.

 

Auch will man die bestehende Flieger-Flotte modernisieren und stellt nach und nach veraltete und kostenintensive Modelle außer Dienst. Aufträge für sieben Airbus A330-300 und acht Boeing 777-300ER wurden bereits bei Airbus in Auftrag gegeben und sollen in den nächsten drei Jahren ausgeliefert werden.