Als eine Angestellte des Sekretäriats des Premierministers im Regierungsgebäude, den inzwischen in Thailand umstrittenen Singha Kalender anbot, ging der Trubel los. Die Singha und Leo Kalender 2009 enthalten nackte Models in verführerischen Posen. Allein diese Tatsache würde ein schlechtes Licht auf die Regierung werfen, da dies wohl nicht statthaft sei.

 

Chitpas Bhirombhakdi bereute in ihrem Kündigungsschreiben den Vorfall und beteuerte keine bösen Absichten gehabt zu haben, da viele Angestellte des Regierungsbüros nach einer Kopie des neuen Singha Kalenders 2009 gefragt hätten. Demzufolge brachte sie knapp 200 Kopien des Kalenders und verteilte sie.

 

"Für diese Leichtsinnigkeit wurde ich und meine Familie stark kritisiert" sagte Frau Bhirombhakdi. Wenn man die derzeitigen Kampagnen des Ministeriums für öffentliche Gesundheit und des Kultur Ministeriums betrachtet, die zum einen die Bewerbung alkoholischer Getränke verbieten und zwischenzeitlich eine weitere Kampagne gegen Nacktkalender gestartet haben, ist ihr Aktionismus nur schwer zu verstehen. Desweiteren drohte das Ministeriums für öffentliche Gesundheit rechtliche Schritte gegen die Verbreitung des Leo und Singha Kalenders 2009 einzuleiten.

 

Sirichok Sopha, ein persönlicher Sekretär des Premierministers Abhisit Vejjajiva, ließ verlauten, dass Frau Chitpas nicht Aufgrund von Druck der Regierung kündigte, sondern sie diese Entscheidung für sich selbst getroffen habe.

 

Die Friends of Women Foundation fügte hinzu "Die Singha Corporation sollte aus diesem Zwischenfall lernen und zukünftig keine unmoralischen Werbestrategien verfolgen, anderseits werden sie sich stärkerem Widerstand und möglichen rechtlichen Aktionen gegenübersehen."