Nach einer Schießerei in der ein 54-jähriger Lehrer und seine Ehefrau um's leben kamen drängte die Lehrervereinigung Narathiwats die Regierung dazu die Probleme im Süden Thailands zu priorisieren.

 

Präsident der Narathiwat Teacher's Federation Boonsom Thongsriprai ließ verlauten, dass man sich entschlossen hätte 465 Schulen in den drei südlich gelegensten Provinzen Thailands für drei Tage zu schließen. Die Entscheidung fiel nach einer Schießerei in der gestern ein Lehrerehepärchen getötet wurde, die sich zur Tatzeit auf dem Weg zu einem Markt befanden.

 

Man forderte vom Ministerpräsidenten Thailands ebenfalls für das Ehepärchen eine königlich geförderte Beerdigunszeremonie abzuhalten und ihre Familien für den Verlust angemessen zu entschädigen, um damit auch die Moral der Lehrer in dieser Region wieder etwas zu stärken.

 

Bessere Abstimmung von militärischen und polizeilichen Truppen

 

Obwohl bereits Sicherheitstruppen versuchen für die Sicherheit auf dem Schulweg zu sorgen, sagte Präsident Thongsriprai, sind Lehrer und Schüler oft unschuldige Opfer der Widerstandskämpfer, die für die Arrestierung ihrer Führer Rache suchen. Um weitere Fehltritte der Sicherheitskräfte und schlimmere Vorfälle zu vermeiden und weiter einzudämmen will die Regierung nun die Probleme im Süden Thailands priorisieren. Ein gute Anfang wäre eine bessere Abstimmung von militärischen und polizeilichen Truppen aufeinander.