Jährlich sterben ca. 12.000 Menschen auf Thailands Strassen, dass sind durchschnittlich 33 Tote pro Tag. Nun soll landesweit die Verkehrssicherheit durch Aufklärung, sowie Vorbeugeprogramme, Verkehrserziehung und Durchsetzung der bisher eher lasch gehandhabten Straßenverkehrsordnung, erhöht werden. Ziel des Programmes sei, so Ministerpräsident Abhisit Vejjajiva, die Verkehrstoten innerhalb eines Jahres zu halbieren.

 

Alleine der Wirtschaft enstanden dadurch bisher mehrere 100 Milliarden Baht an Schaden. Was in Bangkok bereits zum Alltag gehört, wie z.B. das Anhalten vor Zebrastreifen, soll nun auch landesweit umgesetzt werden und mit Strafgeldern bei Missachtung geahndet werden. Inzwischen zeigen sich auch die ersten Verbesserungen der Verkehrssicherheit. Durch verstärkte Kontrollen der Motorradfahrer, in den letzten Monaten, trifft man zwischenzeitlich längst nicht mehr soviele Fahrer ohne ausreichenden Kopfschutz an, wie zuvor.

 

Im Zuge einer Verkehrssicherheitsaktion informierte erst kürzlich Banglamungs Polizei Pattayas Autofahrer und überreichten ihnen kleine Heftchen mit den wichtigsten Verkehrsregeln. Die Polizisten machten speziell auf die Verwendung der Warnblinkanlage aufmerksam. Viele der Einheimischen staunten nicht schlecht, als ihnen mitgeteilt wurde, dass eine Warnblinkanlage nur im Notfall eingeschalten werden darf, so beispielsweise bei einem Unfall oder am Ende eines Staus, nicht jedoch vor oder beim überqueren einer Kreuzung. In Thailand ist es landesweit üblich, anderen Verkehrsteilnehmern auf einer Kreuzung durch Betätigung der Warnblinkanlage mitzuteilen, dass man diese nun passieren wird.