Die Fakten liegen bereits seit 2011 auf dem Tisch: Eine Studie der Chulalongkorn Universität in Bangkok hat damals bereits davor gewarnt, dass die Strände innerhalb von 5 Jahren auf weniger als 3 Meter breite zusammenschrumpfen werden, falls nichts dagegen unternommen wird.
 
Prof. Thanawat Jarupongsakul vom Geologischen Institut der Chulalongkorn Universität,  der als Chef-Berater für das Projekt tätig ist, bestätigt nun die Prognosen. Seit 2011 wurden jährlich etwa 10000 Kubikmeter Sand vom Meer davon gespült.
Laut seinen Daten erstreckte sich der Strand von Pattaya 1952 noch über 96128 Quadratmeter und war im Schnitt  35,6 Meter breit. Bis 1967 fielen 20,6m der Erosion zum Opfer, bis 1974 18,5 Meter, bis in 1996 30,3m, bis 2002 18,7m und bis 2011 noch einmal 3,5m Meter.
Trotz der bekannten Fakten, hat die Stadt Pattaya den Start eines auf 600 Millionen Baht (etwa 15 Mio. Euro) budgetiertes Projekt zur Rettung des Strandes bereit 3 mal verschoben.
 
Die Zeit, oder vielmehr der Sand läuft den Verantwortlichen davon. Im Dezember soll jetzt der finale Startschuss für das Projekt erfolgen.
 
360000 Kubikmeter Sand aus den Küstengewässern vor Rayong  werden ab Dezember in die Bucht von Pattaya eingebracht werden. 
 
Das Projekt, das bereits alle Genehmigungsverfahren durchlaufen hat, wird dafür sorgen, dass der Strand wieder eine durchschnittliche Breite von 51 Metern haben wird. 106 Meter bei Ebbe und 40 Meter bei Flut.
 
Begleitend soll das Entwässerungssystem der Stadt effizienter gestaltet werden um die Erosion durch starke Regenfälle zu minimieren.
 
Wenn alles gut geht wird Pattaya enorm an Attraktivität (zurück) gewinnen.