Obwohl, wie jeder weiß, Prostitution in Thailand verboten ist und es diese auch offiziell nicht gibt, vorallem nicht in Pattaya, gelang es einer illegal eingereisten Kambodschanerin dennoch, genügend Freier für ihr Gewerbe zu finden, um an deren Habe zu gelangen.

 

Am 26. März verständigte eine argwöhnische Ladenbesitzerin die Polizei Pattaya, wegen einer Kambodschanerin, die versuchte in ihrem Friseursalon ein Notebook zu verkaufen, das ihr verdächtig vorkam. Als Lieutenant Colonel Sukthat Phumphanmuang (Chonburi Deputy Superintendent) zusammen mit einigen Kollegen den Schönheitssalon in der Soi Daynight betraten, befand sich die 29-jährige Kambodschanerin immer noch im Laden und wurde wegen des Notebooks von den Beamten befragt.

 

Als man in Erfahrung brachte, dass sie sich im Diamond House eingemietet hatte und ebenfalls kein gültiges Visa für Thailand vorlegen konnte, führten die Beamten eine Durchsuchung ihres Zimmers durch und konnten eine nicht unerhebliche Menge an Diebesgut sicherstellen. Geld, das sie sicherlich nicht in den Händen ihrer Freiers ließ, wurde angeblich nicht gefunden.

 

Schäferstündchen können in Pattaya teuer werden

 

Neben sechs Notebook, zwei Videokameras, elf Herrenuhren und 15 Mobilfunkgeräte samt Ladegerät, mit einem geschätzten Wert von ca. 500.000 Baht (umgerechnet ca. 11.500 Euro), fand man auch noch einige starke Schlaftabletten der Marke Domekum vor. Bei dem weiteren Verhör auf der Polizeistation in Pattaya gab die beschuldigte zu, sich bereits seit 2008 illegal in Thailand aufzuhalten.

 

Weiterhin gestand sie, sie arbeitet seitdem als Prostituierte in Pattaya und die aufgefundenen Sachen in ihrem Zimmer seien alles gestohlene Dinge ihrer Kundschaft. Bevor sie Sex mit ihrem Kunden hatte, mischte sie ihm die Schlaftabletten in ein Getränk und gab es dem ahnungslosen Liebhaber zu trinken. Nachdem dieser dann eingeschlafen war, stahl sie, nach eigenen Worten, alles was nicht angenagelt war und verschwand, um die erbeuteten Gegenstände zu versetzen.