Wie die Polizei in Pattaya berichtet, hatten sich in den vergangenen Tagen vermehrt Touristen über vier Damen beklagt, die Ihnen auf der „Walking Street“, der renommierten Rotlicht- und Flaniermeile, sexuelle Dienstleistungen angeboten hatten.

 

 Die Polizei reagierte, indem sie in Kooperation mit der Einwanderungsbehörde einen verdeckten ausländischen „Spion“ in die Fußgängerzone schickte. Nachdem dieser Informationen über die Art der angebotenen Dienstleistungen und über die Preise eingeholt hatte, konnten die Behörden zuschlagen.

 

Die vier Frauen aus Usbekistan, die sich als Prostituierte betätigten wurden festgenommen und zu weiteren Vernehmungen in die Polizeiwache Pattaya gebracht.

 

Wie sich dort herausstellte, sind die Frauen mit einem Touristenvisum nach Thailand eingereist, und haben sich dann bewusst nach Pattaya begeben, um dem ältesten Gewerbe der Welt nach zu gehen.

 

Die vier Damen müssen jetzt in Untersuchungshaft auf eine Anklage warten. Neben Verstößen gegen das Visa-recht werden sie auch wegen Prostitution, die in Thailand nach wie vor strafbar ist, angeklagt werden.

 

Auch in diesem Fall verstehen es die Behörden hervorragend, einen Unterschied zwischen Thais und Farangs zu machen. Prostitution ist zwar generell verboten, scheint aber nur dann stattzufinden, wenn ausländische Prostituierte vergessen haben, die zuständigen Platzhirsche zu schmieren.

 

Es darf auch davon ausgegangen werden, dass die, von der Polizei zitierten Beschwerden von „Touristen“, wohl eher Beschwerden alteingesessener und gut vernetzter Platzhirsche waren.