Zwei Laotinnen wurden in einem desolaten Zustand an der Hauptverkahrsader in Pattaya, der Sukhumvit Road, aufgefunden.

 

Am 10.Mai gegen ca. 4 Uhr nachts wurde die Polizei Banglamung über zwei junge Laotinnen benachrichtigt, die in einem bedauernwertem Zustand, auf einem Bürgersteig an der Sukhumvit Road nähe Naklua, saßen. Da man annahm, dass sich beide Frauen illegal in Thailand aufhalten, wurde umgehend ein Polizeiteam an den Sichtungsort geschickt, um der Sache nachzugehen.

 

Die Beamten fanden die beiden Laotinnen, Nok (16) und ihre Schwester Maew(14), weinend und um Hilfe ersuchend auf dem Bürgersteig vor. Angeblich wurden sie von ihrem thailändischen Arbeitgeber hier ausgesetzt, nachdem dieser ihre Dienste als Haushälterinnen nicht länger benötigte.

 

Beide gaben zu, sich in Thailand illegal aufzuhalten und hätten mit 60 weiteren Laoten die Grenze zu Thailand überschritten. Über ihre Kontakte zu Menschenschmugglern waren sie in der Lage eine Stelle, als Hausmädchen, bei einem Thailänder zu finden, konnten aber die Adresse nicht benennen, da sie das Grundstück niemals verlassen durften.

 

Sie gaben weiter an, dass sie bereits seit zwei Monaten für besagten Thailänder arbeiteten, dafür allerdings keinen Lohn erhalten hatten, bis dieser beschloss ihre Dienste nicht mehr weiter zu benötigen, sie in sein Auto lud und sie gegen 2 Uhr nachts auf der Sukhumvit Road aussetzte, wo sie dann auch die Polizei vorgefunden hat.

 

Die Beamten nahmen beide in Gewahrssam und brachten sie auf die Polizeistation Banglamung, wo sie nun der illegalen Einreise ins Königreich verantworten müssen und danach abgeschoben werden.