Ein Japaner, einer der angeblichen Köpfe einer organisierten Verbrecherbande in Japan ist, genannt die Yakuza, konnte a 10. Februar in einem Hotelzimmer in Bangkok, aufgrund einer internationalen Zusammenarbeit der Polizei, festgenommen werden.

 

In der folgenden Pressekonferenz gab Lieutenant General Wuthi Liptapallop (Thai Immigration Police Commissioner) die erfolgreiche Festnahme einer der obersten Köpfe der japanischen Yakuza bekannt. Anai Kenichi ist, bei einer der Verbrecherbanden der Yakuza, ein 'Oyabun' (jap. Vater) und floh angeblich nach Thailand um sich einem Haftbefehl in Japan zu entziehen. Der Zugriff erfolgte in Silom Soi 7 Bangkok.

 

Als Oyabun der zweitgrößten Yakuzavereinigung, der Sumiyoshi-kai, wird Anai Kenichi von japanischern Behörden wegen unerlaubten Waffenbesitzes und der Ermordung von Watanabe Nobuhiro im Juli 2009, einem Mitglied der drittgrößten Yakuzaorganisation, den Inagawa-kai, gesucht. Bereits zwei Monate später, im Oktober 2009, reiste Anai Kenichi unter falschen Namen, Senta Zato, nach Thailand ein um unerkannt unterzutauchen.

 

Durch die Zusammenarbeit japanischer und thailändischer Behörden konnte man ihn letztendlich wegen einem abgelaufenen Visa erfassen und festsetzen. Nun wird man sich mit der japanischen Botschaft in Bangkok in Verbindung setzen, um die Rückführung des Gefangenen nach Japan zu veranlassen, wo man ihn wegen seiner Verbrechen anklagen und verurteilen wird.