Nachdem man in Thailand in einige kontaminierte Proben bei Nahrungsmitteln fand, wies das thailändische Gesundheitsministerium am 1. Februar die Bevölkerung darauf hin, beim Kauf von Nahrungsmitteln für die Andachts-Zeremonien des chinesischen Neujahrfestes verstärkt auf die Qualität der angebotenen Lebensmittel zu achten.

 

Jurin Laksanawisit, der thailändische Gesundheitsminister, verkündete am Montag, dass die Ergebnisse der Untersuchungen sieben unterschiedliche giftige Substanzen aufzeigten, speziell in Nahrungsmitteln die für das chinesische Neujahr gerne gekauft werden. Die Entnahme der Proben geschah in Bangkok und anderen Provinzen Thailands auf den frische Märkten in der Zeit vom 25. - 29. Januar 2011.

 

Den durch das Gesundheitsministerium festgelegten Sicherheits-Standart für Nahrungsmittel konnten in Bangkok auf sechs Märkten 2,79% nicht erreichen. In neun anderen Provinzen Thailands sah es hingegen wesentlich besser aus. Hier fielen nur 0,85% der getesteten Nahrungsmittel durch die Bestimmungen.

 

Insektizide, Formalin, Borax und künstliche Farben

 

chinesische nahrungszubereitungMan gab ebenfalls die bei der Untersuchung gefunden Giftstoffe bekannt. Angefangen von künstlichen Farben und Farbstoffen fand man neben unterschiedlichen Insektiziden, auch Formalin und sogar Borax. Das Ministerium konnte hier zuvor erfolgreich Test-Kit's zur Verfügung stellen, die die Genießbarkeit des jeweiligen Nahrungsmittel vor dem Verzehr sicherstellen kann.

 

Als kleine Eselsbrücke gab man den thailändischen Verbrauchern den Ratschlag sich an die drei 'C's zu halten: cook, clean and conserve. Bei (cook) kochen solle man auf die korrekte Zubereitung, bei (clean) auf die Sauberkeit und bei (conserve) die richtige Konservierungsart achten, um Lebensmittelvergiftungen weitgehenst vermeiden zu können.