Nachdem die thailändische Regierung ihren Entwurf des nationalen Masterplans zum Klimawandel der Öffentlichkeit zugänglich gemacht hatte, regten sich die ersten Proteste und stießen auf Widerstand.

 

Über 30 Gruppen und Organisationen lehnen die Pläne der thailändischen Politik ab. Nach ihrer Auffassung würden die vorgelegten Vorschläge keinerlei Verbesserung oder Änderung in Bezug auf den Klimawandel ergeben. Gleichzeitig gab man der Regierung Thailands einen Monat Zeit, um auf diese Vorbehalte eine demensprechende Antwort zu liefern.

 

Sollte dies von der Regierung abgelehnt und die aufgestellten Punkte des Entwurfs zur Verbesserung des Klimas nicht mit nachvollziehbaren Argumenten belegt werden können, droht man mit Protesten vor dem thailändischen Regierungsgebäude. Man geht sogar direkt noch einen Schritt weiter und forderte die Klimapläne für den Zeitraum 2010-2019 komplett aufzugeben.

 

Klimapläne könnten zu einem Verlust von 10 Milliarden Baht führen

 

Man habe sich mit Vertretern der Öffentlichkeit und der Privatwirtschaft zusammengesetzt und die staatlichen Pläne eingehend diskutiert. Allerdings würden die nun vorgelegten Pläne in keinster Weise mit der Vereinbarung übereinstimmen, die daraus resultierten. Wie man hinzufügte würde es dadurch in den nächsten zehn Jahren möglicherweise zu einem wirtschaftlichen Verlust Thailands von mehr als zehn Millarden Baht kommen.

 

Industrieller Sektor Thailands außer acht gelassen

 

Hauptverantwortliches staatliches Organ für den Entwurf war das Amt für nationale Ressourcen, Umweltpolitik und Planung (Office of Natural Resources and Environmental Policy and Planning - ONEP).

 

Man beanstandete vorallem, dass die vorgelegten Klimapläne der thailändischen Regierung das Problem der globalen Klimaerwärmung nicht lösen würde, da diese nur die Schicht der Kleinbauern in ihre Planung einbezog, den industriellen Sektor aber vollkommen außer acht gelassen hat.