Das thailändische Strafgericht lehnte gestern Anfragen über eine mögliche Freilassung von sieben Hauptanführern der Rothemden auf Kaution entschieden ab. Das Gericht begründete seine Haltung damit, dass es nicht nötig sei die vorhergehende Regelung dieses Themas betreffend abzuändern.

 

Thida Thavornseth, Vorsitzender der Partei der United Front for Democracy against Dictatorship (UDD) Demonstrationen der Rothemden übermittelte kürzlich Kautionsanträge für die sieben Hauptführer der Rothemden an das Strafgericht, um deren vorläufige Freilassung auf Kautionsbasis zu erwirken. Für das Gericht lagen allerdings keine ausreichenden Gründe vor die Angeklagten auf freien Fuss zu setzen und entschied, dass bereits gefällte Gerichtsurteil diesbezüglich nicht zu revidieren und die Anführer bis zur Hauptverhandlung weiterhin in Gewahrsam zu halten.

 

Kein Einfluss auf Demonstrationspläne der UDD

 

Wie Thavornseth sich ausdrückte, würde diese Entscheidung des Gerichts keinerlei negativen Einfluss auf den Plan der UDD haben, die derzeit eine Demonstration am 9. Januar vorbereiten. Im Gegenteil würde dieses Verhalten der thailändischen Gerichtsbarkeit die Entschlossenheit bei den Symphatisanten der Rothemden eher steigern und ihren Ruf nach Gerechtigkeit nur verstärken.