Die Kämpfe in Myanmar (ehemals Burma) zwischen Truppen der Regierung und der Democratic Karen Buddhist Army (DKBA) finden kein Ende und zeigen keinerlei Anzeichen dafür, dass diese bald beendet werden könnten. Burmesische Flüchtlinge, die sich derzeit in Thailands Flüchtlingslagern, nähe der Grenze zu Myanmar aufhalten, sind immer noch zu verängstigt, um in ihr Heimatland zurückzukehren.

 

Major General Sonthisak Witthaya-aneknand, stellvertretender Kommandant der dritten Armee bot den Flüchtlingen aus Myanmar an, die sich derzeit im Hui Maha Wong Tempel auf der thailändischen Seite aufhalten, Unterkunft und Verpflegung in der alten Polizeistation der Grenzpatrouille zu erhalten, die nur 50 Meter entfernt liegt.

 

Dieser Umzug würde es der thailändischen Bevölkerung einfacher machen den Tempel zu besuchen, um ihre rituellen Gebräuche zu ehren, da der Tempel seit Ausbruch der Auseinandersetzungen in Myanmar als Unterbringung und Anlaufstation für Flüchtlinge aus dem Nachbarland genutzt wurde. Über 100 Menschen hatten sich entschlossen vorläufig nicht in ihre Heimat zurückzukehren, aus Angst davor als Unbeteiligte in die Kämpfe der beiden verfeindeten Truppen hineingezogen zu werden.

 

Erneute Kampfhandlungen zwischen verfeindeten Militärtruppen

 

Als die Situation sich letzte Woche entlang der Grenze augenscheinlich beruhigt hatte, entschlossen sich die thailändische Behörden über 700 burmesische Flüchtlinge zurückzuschicken. Doch noch auf ihrem Weg in ihre Heimat, fingen Regierungstruppen Myanmars erneut an auf Soladaten der Democratic Karen Buddhist Army zu feuern.

 

Die erneuten Kampfhandlungen zwangen die panischen Flüchtlinge dazu sich wieder auf thailändischen Boden zu begeben und weiter abzuwarten wie sich die Situaiton entwickeln würde, in der Hoffung bald wieder in ihre Häuser zurückkehren zu können.