Nachdem das  K-1 World MAX 2014 World Championship Tournament Final eigentlich bereits im Juli hätte stattfinden sollen, aber aufgrund der politischen Lage auf unbestimmte Zeit verschoben wurde, können die Veranstalter und Fans jetzt aufatmen. 

 
Gestern gab der Bürgermeister auf einer im Rathaus einberaumten Pressekonferenz bekannt, das das Event jetzt mit Sicherheit am 11. Oktober stattfinden wird. 
 
Das Turnier, das bereits seit September 2013 läuft, wird also in Pattaya beendet. Sportsfreunde aus der ganzen Welt werden nun den Kampf der thailändischen Kickbox-Legende Buakaw Banchamek gegen den jungen Nachwuchsstar der deutschen Kampfsportszene, Enriko Kehl, live vor Ort, oder auch via TV verfolgen. In Deutschland wird Eurosport diesen Kampf übertragen.

 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Für alle die in dieser Sportart nicht so bewandert sind, hier ein kurzer Überblick:
 
K-1 ist ein in den 1980er Jahren entstandenes Kampfsport-Regelwerk mit dem Ziel, Kämpfer aus verschiedenen Kampfkünsten sinnvoll gegeneinander antreten lassen zu können. Es wurde von Kazuyoshi Ishii in Japan erfunden. K-1 kombiniert Techniken aus dem Boxen, Karate, Muay Thai, Taekwondo,Kickboxen, Savate und vielen anderen Kampfsportarten. Nicht zu verwechseln ist das K-1-Regelwerk mit der damit zusammenhängenden K-1-Organisation, die von der FEG (Fighting & Entertainment Group) veranstaltet wird. Veranstaltungen oder einzelne Kämpfe können nach K-1-Regeln bestritten werden, ohne etwas mit der K-1-Organisation zu tun zu haben. Diese ohnehin schon komplizierten Umstände, zusätzlich mit der Tatsache, dass K-1 für Laien ohnehin schon schwer von Muay Thai oder Kickboxen zu unterscheiden ist, führt zu zahlreichen Missverständnissen.
Das „K“ leitet sich von den vielen Kampfsportarten, die als Anfangsbuchstaben ein „K“ enthalten, ab (Karate, Kung-Fu, Kempo, Kickboxen; alle Teil der Kakutogi-Familie, was in etwa Kampfsport bedeutet). Zudem ist es ein Wortspiel mit der Abkürzung der Formel 1 (F1), daher rührt auch die Turnierbezeichnung „K-1 Grand Prix“.
Fälschlicherweise wird oft angenommen, K-1 sei eine eigene Kampfkunst; jedoch messen sich im K-1 hauptsächlich Vertreter verschiedener Kampfsportarten, welche sich an die gemeinsamen Regeln halten. Es ist also vielmehr als eigene Wettkampf-Art einzustufen. Nicht zulässig sind zum Beispiel das Clinchen oder der Einsatz von Ellbogen (z. B. aus dem Muay Thai) und Würfe (z. B. aus demJudo).
K-1-Kämpfe sind im Turniermodus auf drei Runden zu je drei Minuten, mit möglicher Verlängerung auf bis zu fünf Runden, festgelegt. Diese relativ geringe Rundenzahl hängt mit der Turnierregelung zusammen, die nach dem Ausscheidungsprinzip verläuft, so dass ein Kämpfer an einem Abend bis zu drei Kämpfe absolvieren muss. Abweichungen sind möglich, im Allgemeinen ist die Kampfzeit von der Klasse der Kämpfer abhängig und davon, ob es sich um einen Turnierkampf handelt. Die vielfältigen und gefährlichen Angriffsmöglichkeiten, die die Chance auf einen langen Kampf ohnehin vermindern, sind ein Grund für die im Vergleich zum Boxen oder Kickboxen kurzen Kampfzeiten. (vgl wikipedia)