Die Behörden haben allein im vergangenen Jahr 3 „Crackdowns“ initiiert, um gegen Pattayas notorische Jet-Ski Mafia vorzugehen. Bisher ist noch jede Maßnahme im Sand verlaufen. 

Jeden Tag fallen ahnungslose Touristen auf die Recht simple Masche der Jet-Ski Mafia herein: Bei der Rückgabe des Skiers stellen die Verleiher vermeintliche Schäden fest und bestehen Ausgleichszahlungen. Sollte sich der Tourist weigern wird er mit Drohungen eingeschüchtert oder gegebenenfalls, in Zusammenarbeit mit der örtlichen Polizei zu einem „Kompromiss“ gedrängt. Verlierer ist immer der Tourist.
Geht es der Mafia endlich an den Kragen? Die jüngste Aktion der Stadtverwaltung, in Zusammenarbeit, oder auf Druck der Militärs hin, scheint zumindest kurzfristig Erfolg zu haben. Fast schon beängstigend viel Erfolg. Sämtliche Betreiber haben den Betrieb vorerst eingestellt.
Das Pattayas Strände derzeit so ruhig sind, hat einen Grund: Eine Einheit von Polizisten und Soldaten hat letzte Woche sämtliche Jet-Ski Verleiher am Strand aufgesucht und dabei offensichtlich klar gemacht, dass es diesmal ernste Konsequenzen nach sich tragen wird, wenn es weiterhin zu Betrügereien und Erpressungen im Zusammenhang mit dem Verleih von Jet Skiern kommen sollte.
30 polizeibekannte Verleiher wurden auf eine schwarze Liste gesetzt und vorgewarnt, dass sie unter genauester Beobachtung stehen und sich keine weitere Vergehen mehr leisten sollten.
Wie lange der Burgfrieden diesmal standhält bleibt abzuwarten. Es ist jedoch zu vermuten, dass, wie wir auch schon unzählige Male berichten mussten zum Beispiel HIER und HIER), bald nach Abzug des Militärs die Mafia den Betrieb wieder aufnehmen wird.