Entgegen früheren Aussagen der zuständigen Behörden ist der unglaubliche Fall eingetreten und das Wasser in Pattaya könnte knapp werden. Trotz offensichtlichen Anzeichen in den letzten Monaten, traten die Verantwortlichen erst jetzt zu einem Meeting zusammen, um den eventuellen Problemfall zu besprechen.

 

Bei einem Treffen der Pattaya Business and Tourism Association im Green Park Resort in Naklua, besprach man den Stand der derzeitigen Wasserversorgung der Stadt Pattaya, die ungeachtet des Faktes, dass Pattaya sich momentan in der Nebensaison befindet, zu einem Problemfaktor mit ungewissem Ausgang geworden ist. Vorsitz führte Pattaya's Bürgermeister Ittiphol Khunplome.

 

Die Hauptsorge der Verbandsmitglieder gilt der ständig steigenden Zahl von neuen Bauprojekten, denen bereits grünes Licht gegeben wurde, obwohl selbst für bestehende Bauprojekte keine ausreichende Wasserversorgung zur Verfügung stehe. Mit einem weiteren Ausbau der Infrastruktur würde die Wasserversorgung Pattaya's nur noch unberechenbarer werden, als bisher.

 

Laut Khun Boonsoom, vom Royal Irrigation Department, wird Pattaya von zwei unterschiedlichen Wasserversorgungsquellen beliefert, der East Water Company mit einem Volumen von 50.000 m³ und dem Maprachan Lake, mit ca. 70.000 m³ pro Tag. Alle Anwesenden waren sich der geringen Regenfälle in letzter12 Monate bewußt. Der Maprachan See hat gegenüber letzten Jahres ca. drei Millionen Kubikmeter weniger Wasser; sollten in den nächsten Monaten keine signifikanten Regenfälle eintreten, rechnet man mit der Austrocknung des Sees bis Ende August.

 

Man könne bisher nicht einschätzen welche Folgen ein solcher Wassermangel habe und kann zum momentanen Zeitpunkt nur auf starke Regenfälle hoffen, die die Wasserversorung der Stadt Pattaya für das nächste Jahr sichert. Das Royal Irrigation Department wolle sich darum bemühen einige Projekte auszuarbeiten, die dieses signifikante Problem Pattaya's auf lange Sicht lösen könne, bisher sei aber noch nichts in die Wege geleitet worden.