5 Besatzungsmitglieder eines Fischerboots, das am 18. Juni vor der Insel Koh Lin mit Wasser vollgelaufen und anschließend gesunken war, mussten eine ganze Nacht um ihr Leben schwimmen.


Das Boot war am Pier in Naklua gestartet und gerade in den Gewässern vor Koh Lin angekommen, als heftige Niederschläge und starker Wind einsetzte. Bei hohem Seegang schlugen die Wellen über dem Boot zusammen und ließen es mit Wasser volllaufen. Die Fischer wollten das bereits ausgeworfene Netz und somit ihren Fang nicht aufgeben, was die Schwimmfähigkeit des Bootes letztendlich maßgeblich beeinträchtigte und schliesslich zum Sinken brachte.
Drei der fünf Seeleute konnten sich an 200 Liter Tonne festhalten aber 2 weitere mussten 18 Stunden schwimmend ausharren, bevor sie gerettet und nach Bali Hai, an Land gebracht werden konnten.
Die gesamte Crew wurde nach ihrer Rettung ins Krankenhaus von Banglamung gebracht, wo sie ärztlich versorgt wurden. Obwohl entkräftet und unterkühlt, befindet sich keiner der Geretteten mehr in Lebensgefahr.