Der Preis für Gemüse und anderweitige vegetarischen Produkte steigt in Thailand weiter an und hat sich stellenweise sogar verdreifacht. Grund hierfür ist die weiteranhaltende und sich ausbreitende Flut in den zentralen Regionen Thailands, genau dort wo die Hauptanbaugebiete des Landes liegen.

 

Der Gemüse- wie auch Früchtepreis steigt seit dem chinesischen vegetarischen Festivals auf den Märkten im Bezirk Bang Sue unaufhaltsam weiter an. Er sei derzeit höher, als jemals zuvor in der Geschichte Thailands, selbst im Vergleich mit den schlimmsten Flutkatastophen in Zentral Thailand.

 

Petersilie, dessen Preis sich normalerweise bei ca. 100 Baht (2,41 Euro; Stand 27.Oktober 2010) befindet, sei inzwischen auf 300 Baht pro Kilo (7,24 Euro) angestiegen. Morning glory stieg von 30 auf 60 Baht je Kilo, während sich der Preis für Schnittbohnen von anfänglich 25 Baht auf 60 Baht je Kilo nach oben entwickelt hat.

 

Kornkammer Thailands nachhaltig beschädigt

 

Ausführungen der meisten Gemüsehändler zufolge steigt der Preis für vegetarische Produkte in Thailand weiter an, weil die zentrale Region Thailands, die Kornkammer Thailands, von den Fluten nachhaltig beschädigt worden sei und es zusätzlich dazu für Zulieferer sehr schwer geworden ist ihre landwirtschaftlichen Produkte auf die thailändischen Märkte zu bringen.

 

Direktorin der thailändischen Handelsbehörde, General Vachari Vimooktayon sagte, in der Hoffnung Kunden zu helfen sprach sie bereits mit Händlern und Zulieferer, über Möglichkeiten einer Preisreduzierung und vorbeugenden Massnahmen, wie man eine Knappheit von frischen Lebensmitteln verhindern könne. Sie empfahl den Vertretern ihre Gemüsepreise bis Ende des Jahres nicht weiter anzuheben.