Die Wasserversorgung Pattayas ist dieses Jahr nur bedingt gewährleistet. Die Sorge, dass es zu Wasserknappheit kommen wird, nimmt zu, da einige der für Pattaya relevanten Reservoirs nur noch zu 30% gefüllt sind.

 

Wie der Direktor des Chonburi-Wasser-Projekts bekannt gab, hat das Wasservolumen in allen 10 Reservoirs abgenommen und es stehen nur noch 30% der Maximalkapazität zur Verfügung.

Das wichtigste und größte Reservoir, Bang Phra, enthält nur noch 34 Millionen Kubikmeter Wasser, von denen maximal 22 Millionen auch genutzt werden koennen. Ausgehend von der momentan verfügbaren Wassermenge, besteht für die kommende Trockenzeit eine hohe Gefahr von Wasserknappheit. Sollte die Wassermenge, bis zum Ende der Regenzeit nicht 70% des Höchststandes erreichen, könnte der Verbrauch der Bewohner Chonburis, und Pattays im speziellen, nicht gewährleistet werden, da das verfügbare Wasser den Bedarf bei weitem nicht abdecken wird.

 

Es laufen bereits Planungen den Wasserverbrauch in Pattaya und Laem Chabang gegebenenfalls einzuschränken.

 

Optimistischere Szenarien gehen gehen davon aus, das es möglich sein wird Wasser aus dem Chao Phraya, einem der größten Flüsse Thailands, in das Reservoir umzuleiten. Die nötige Infrastruktur soll bis Anfang 2015 fertiggestellt sein.

 

Thailand kämpft seit Jahren mit der Tatsache, dass der Verbrauch in der Trockenzeit immens angestiegen ist. Tourismus, Intensivierung der Landwirtschaft und fortschreitende Industrialisierung, sowie die Abholzung der Regenwälder sind hier als Hauptfaktoren auszumachen.

 

Auf der anderen Seite kommt es in der Regenzeit regelmäßig zu großen Überschwemmungen. Es gilt also die Dämme einerseits nicht zu sehr zu füllen, um die Regenmassen aufnehmen zu können, anderseits aber genügend Wasser für die Trockenzeit zu speichern. Das gelingt leider bisher nur unzureichend.