Kürzlich erreichte die Polizei Pattaya ein Report eines bestohlenen Finnen, der sich um eine goldene Halskette und eines daran befindlichen Buddha-Amuletts, im Wert von 400,000 Baht bringen ließ.

 

Goldene Halskette aus ThaigoldAls die Polizei am Tatort eintraf berichtete der Finne, dass er gerade auf dem Weg nach Hause in sein Condominium (Eigentumswohnung) war und unter der Brücke der Thaprraya Kreuzung Sai 3 auf ein Baht Taxi wartete. Als der Baht Bus anhielt, bemerkte der Finne, dass sich zwei Jugendliche auf einem weißen Honda Moped näherten. Bevor er wußte was geschah fuhren die beiden Teeenager hinter den Finnen und rissen ihm seine goldene Halskette, an der sich ebenfalls ein goldener Buddha Anhänger befand, vom Hals und flüchteten.

 

Obwohl der Baht Taxifahrer versuchte dem Unglücklichen zu helfen und den beiden Jugendlichen hinterherjagte, konnten diese durch eine enge Gasse entkommen. Die Polizei Pattaya will versuchen die Identitäten der jungen Thais in Erfahrung zu bringen. Dabei wird es höchstwahrscheinlich auch bleiben. Es ist wieder einer dieser unverständlichen Berichte, bei dem man es nicht wirklich leicht hat für das Opfer Mitleid zu emfinden.

 

Jeder der längere Zeit in Pattaya lebt, oder es öfters besucht, sollte bestimmte Regeln gelernt haben, dazu gehört eben auch, dass man, sofern man Gold auch nur in kleinen Mengen offen am Körper trägt, dieses immer ein begehrtes Schnäppchen für kriminelle Thais darstellt. Das gilt für Ausländer genauso wie für Thais, bei Thais handelt es sich aber meist nur um kleinere Goldketten; eine Goldkette im Wert, wie im Falle des Finnen, von 400,000 Baht zu tragen und damit durch Pattaya zu flanieren grenzt schon an einen Suizidversuch.