Wie kürzlich mitgeteilt wurde erwartet Korn Chatikavanij, der Finanzminister Thailands, weiterhin einen starken Baht. Dieser Umstand würde aber Thailands Wettbewerbsfähigkeit auf dem Exportmarkt nicht beeinträchtigen, da weitere Währungen in der südostasiatischen Region dem selben Trend folgen.

 

Noch im März diesen Jahren ließ Handelsministerin Porntiva Nakasai verlauten, durch eine Flut von Investitionsgelder wäre der Baht nur auf kurze Sicht stark und bald wieder auf ein normalen Niveau. Inzwischen musste man doch erheblich zurückrudern und die Prognosen richtigstellen.

 

Thailändischer Baht wird ein weiteres Jahr stark bleiben

 

Thailändischer BahtWie der Finanzminister weiter sagte sei es unbestreitbar, dass der Baht höchstwahrscheinlich für ein weiteres geschätztes Jahr stärker werden wird. Das Einzige, welches den thailändischen Export schädigen könnte, wäre eine Rückgang der angeforderten Ankäufe der jeweiligen ausländischen Handelspartner.

 

Die globale Wirtschaft sei nicht so schlecht, wie noch in den zwei vorhergehenden Jahren, hat sich aber auch nicht so schnell erholt wie zuvor prognostiziert wurde. Alleine seit Jahresbeginn sei der Baht um mehr als 5% gestiegen und man erwartet weiterhin einen starken Baht.