Das National Science Museum Thailands und die Thai health Promotion Foundation haben sich entschlossen mit der UNESCO in Bangkok das erste Sex-Museum in Thailand zu errichten. Es wird ebenfalls für die gesamte asiatische Region das Erste seiner Art sein. Gedacht ist das Sex-Museum unter anderem als weiteren, präventiven Schritt, um das Problem der ungewollten Schwangerschaft bei den Jugendlichen Thailands zu bewältigen.

 

Der Direktor des National Science Museum Thailands, Pichai Sonchaeng, sagte, man wolle durch diese Art des informativen Lernens das Bewusstsein für das sexuelles Wohlergehen unter den Heranwachsenden Thailands erhöhen. Zufolge dem Innenministerium unterstellten Bureau of Registration Administration gibt es in Thailand täglich durchschnittlich 262 frühzeitige Schwangerschaften.

 

Unzureichende Kenntnisse richtig aufzuklären schafft Probleme in Thailand

 

Das Problem bestehe hauptsächlich in der unzureichenden Kenntnis der Eltern ihre Kinder richtig aufzuklären. Viele suchen Rat bei Freunden und könnten dadurch falsche Vorstellungen und Anleitungen bekommen. Desweitern hätte man ein falschen und unkorrektes Bild über Schwangerschaftsverhütung.

 

Das Sex-Museum soll ein Ballungszentrum für Jugendliche und deren Eltern werden und sechs Informationszonen anbieten. Der Einführungsbereich "Lust und Liebe" stellt die Beziehung zur Gesellschaft her und führt dann weiter zu "Menschliche Beziehungen und Kommunikation", "Sexuelle Beziehungen", "Leben schenken und Geburtenkontrolle", "Sexuell übertragbare Krankheiten" und eine alternative Zone für das individuelle sexuelle Wohlbefinden.

 

Fehlendes Verständnis und Informationen bei Jugendlichen

 

Bangkoks Direktor der UNESCO sprach eine Studie des Joint United Nations Programme on HIV/AIDs (UNAIDS) von 2008 an, welche aufzeigt das 40% zwischen 15 und 24 immer noch kein Verständnis und Informationen über HIV besäßen und würde somit zu frühzeitigen Schwangerschaften, inklusive gesellschaftlichem Missbrauch von Frauen führen. Diese Informationen zeigen ganz klar die Notwendigkeit eine neue kreative und attraktive Form der sexuellen Erziehung unserer Jugend in Angriff zu nehmen, dafür sei das Sex-Museum ideal.