Nach der Beendigung des 17. ASEAN Gipfel und den damit zusammenhängenden Treffen und Gesprächen in Hanoi scheinen alle Teilnehmer zufrieden zu sein. Man betrachtete die Treffen als erfolgreich, denn man konnte sich einvernehmlich und gesamtheitlich auf eine engere und effektivere Zusammenarbeit einigen, die dem regionalen wirtschaftlichen Abschwung ein Ende bereiten sollen.

 

Premierminister Thailands Abhisit Vejjajiva sagte nach den Treffen mit seinen drei Dialogpartnern China, Korea und Japan, man habe sich entschlossen die Kooperation der ASEAN plus 3 weiter voranzutreiben und die jeweiligen Finanzministerien dieser Länder dazu zu drängen eine stabilitätsorientierte Makropolitik auszuarbeiten.

 

Freie Handelszonen zur Marktstimulierung

 

Hinsichtlich der Wirtschaftskrise in den asiatischen Staaten will man nun verstärkt  freie Handelszonen in diesen Regionen zur Stimulierung der Blockstaaten nutzen und weiter voranbringen.

 

Neuseelands Premierminister John Key drückte ebenfalls sein Mitgefühl für Thailands Flutsituation aus und erhoffe sich eine schnelle Normalisierung der Situation. Key sei stark an einer Zusammenarbeit mit den ASEAN-Staaten interessiert, da auch er den wirtschaftlichen Aufschwung und baldige Erholung dieser Regionen erwarte.

 

Die währenddessen abgehaltenen bilateralen Treffen zwischen anderen Dialogpartnern wie Indien, Australien und Russland seien ebenfalls zufriedenstellen verlaufen. Damit kam der 17. ASEAN Gipfel wie auch die 5. Ost-Asien Konferenz zu einem erfolgreichen Ende.