In der Nacht zum Freitag griffen Polizeibeamte am südlichen Ende der Beach Road zwei Transsexuelle auf, die im Zusammenhang mit einem Taschendiebstahl gesucht wurden. Bei den Festgenommenen handelt es sich einen 29-jährigen Thai und seinen 19 Jahre alten Komplizen aus Kambodscha. Die Beiden hatten wenige Stunden zuvor die Tasche eines japanischen Touristen entwendet, der hocherfreut war, dass die Täter so schnell dingfest gemacht werden konnten.

Obwohl Transsexuelle nicht generell als Verbrecher angesehen werden können, kann doch eine einer Häufung von Vorfällen mit Beteiligung von Lady-Boys festgestellt werden. Gerade in nicht ganz nüchternem Zustand und zu vorgerückter Stunde ist es im Zweifel immer besser einen Bogen um „Zufallsbekanntschaften“ auf der Straße zu machen.

Gleiches gilt auch für Touristen, die meinen sich in Pattaya mit Drogen eindecken zu müssen. Hier sollte der Bogen jedoch um die in Pattaya patrouillierenden Polizeibeamten gemacht werden.

Dieser Rat kommt fuer einen 44-jaehrigen Briten, der am Freitag,in den frühen Morgenstunden mit Marihuana und Kokain erwischt wurde zu spät. Der Brite wurde von den Beamten verhaftet und auf die Polizeistation in Pattaya gebracht. Hier wartet er nun auf seine Anklage wegen Besitz von Drogen der Klasse II und V. Da er nur sehr geringe Mengen der illegalen Substanzen bei sich hatte, wird er wohl mit einem blauen Auge davon kommen. Hätte der Londoner Direktor einer IT-Firma etwas mehr Thailand-Erfahrung auf dem Buckel gehabt, hätte er sich jedoch bereits auf der Polizeistation auf einen Deal einlassen können und ihm wäre die Anklage mit Sicherheit erspart geblieben.

Nicht das es besonders ruhmreich wäre am ewigen und leidigen Spiel der Korruption und Bestechung teilzunehmen, aber oftmals ist es einfach die clevere Variante – Zumal es in den nächsten Runden des Spiels nicht moralischer zugeht, sondern nur wesentlich teurer wird.