Mit einem klaren Nein, wird ein Thailändischer Zivilschutz-Volontär auf diese Frage antworten, nachdem er von mehreren Beamten übelst malträtiert und zusammengeschlagen worden ist.
 
Der junge Sanitäter war mit seinem Pick-Up unterwegs, als er von einem Jeep überholt wurde, der ihm dabei den Weg abgeschnitten hat. Das der Sanitäter daraufhin die Hupe betätigte mag selbstverständlich klingen, war aber ein großer Fehler.
 
Der Jeep-Fahrer reagierte sofort, und brachte beide Wagen zum stehen. Das Hupen habe ihm alles andere als gut gefallen, und überhaupt sei er Polizeibeamter....  Was das zu bedeuten hatte, erfuhr der Sanitäter an der nächsten Kreuzung, wo bereits Kollegen des angefressenen Polizisten warteten, den Wagen stoppten und anfingen auf ihn einzuprügeln. Der Fahrer des Jeeps war dann wenig später auch mit von der Partie.
Die Misshandlungen wurden dann später auf dem Polizeirevier fortgesetzt, bevor das Opfer, gegen eine Zahlung von 500 Baht (wegen „rücksichtsloser Fahrweise“), freigelassen wurde.
 
Kollegen des Sanitäters, die ihn dann behandelten, stellten mehrere Prellungen am Körper des Opfers fest. Laut Ihren Aussagen sei es offensichtlich, dass die Verletzungen von massiven Schlägen und Tritten stammen würden.
 
Der Zivilschutz-Volontär will die Sache nicht auf sich beruhen lassen. Wie er ankündigte, wird er Beschwerde bei den Vorgesetzten und den Leitern der betreffenden Polizeidienststelle einlegen.