Der Fluss Mekong trocknet derzeit so schnell aus, dass Frachtschiffe immer öfter Umwege in Kauf nehmen müssen, um nicht auf eine der vielen Sandbanken aufzulaufen Ansässige Händler sind überdies stark besorgt, hinsichtlich der saisonalbedingten Trockenheit, die im April beginnen wird und die Lage weiter verschlimmern könnte.

 

Der Wasserpegel in der thailändischen Provinz Nakornpanom ist derzeit so niedrig, dass Sandbänke klar zu sehen sind. Das seichte Wasser im Mekong macht das manövrieren für Boote extrem schwer, vorallem am thailändisch-laotischen Handelsmarkt.

 

Um ihre Waren an den jeweiligen Bestimmungsorten abzuliefern benötigen Schiffe und Boote teilweise mehr als die doppelte Zeit und versuchen über zeitaufwendige Umwege alle Sandbänke zu umschiffen, um nicht auf Grund zu laufen. Dank weiteren Schwierigkeiten im Transportwesen und den damit zusammenhängenden erhöhten Kosten, rechnet man damit, dass der Grenzhandel zwischen Thailand und Laos extrem zurückgehen könnte.

 

Der Wasserpegel des Mekong ging dieses Jahr viel frühzeitiger zurück, als eine der Hauptursachen wurde der Dammbau der Chinesen genannt, der allen Länder weiter Flussabwärts erhebliche Probleme beschert, inklusive Thailand, Myanmar(Burma) und Laos.

 

In Erwartung weiter fallender Pegel das Mekongs hat der Goveneur der Provinz Nakornpanom bereits einen Plan in der Tasche und will an den Zulaufflüssen Kok, Kum und Ing Deiche bauen lassen, um soviel wie möglich an Wasser für die trockene Jahreszeit zu speichern.