Das Center for the Resolution of the Emergency Situation (CRES) berichtete, dass der kürzlich verübte Bombenanschlag in Bangkok auf den King Power Komplex, als Versuch gesehen wird die Unruhen vor den Stadtrats- und Kreisratswahlen wieder anheizen zu wollen.

 

Thailands Ministerpräsident Abhisit Vejjajiva verwies darauf, dass der Bombenanschlag vor dem King Power Komplex in der Soi Rangnam Donnerstag nachts, den vorhergehenden Bombenattacken in Bangkok ähnele und nur dazu dienen würden die öffentliche Angst zu schüren. Als Folge dessen wies Abhisit aber trotzallem nochmal alle Sicherheitskräfte an die Sicherheitsmassnahmen in Bangkok zu verstärken, um eine schnelle Rückkehr zur Normalität zu gewährleisten.

 

In Bezug auf die Frage des Ausnahmezustandes für Bangkok und den nördlich gelegenen Provinzen sagte er, man ziehe eine baldige Aufhebung des Ausnahmezustandes in den nord-östlichen Provinzen in Betracht, Bangkok wird aber mit Sicherheit als letzte Stadt davon befreit werden.

 

Bombensanschlag sollte Stadtrats- und Kreisratswahlen stören

 

Der Sprecher des CRES, Colonel Sansern Kaewkamnerd, berichtete, der Sprengkörper vor dem King Power Komplex wurde als M-79 Granate identifiziert. Es wurden bereits Untersuchungen eingeleitet, um die Wurfrichtung der Granate festzustellen und Bildmaterial der umliegenden CCTV Kameras zu sichten. Das CRES wies die Polizei an Recht und Ordnung strengstens aufrechtzuerhalten, da man davon ausgeht, dass es zu weiteren Bombenanschläge während der Stadtrats- und Kreisratswahlen kommen könnte.