Die Polizei von Pattaya hat einen Nachtclub dazu verdonnert 10 Tage zu schließen, nachdem ein Video im Internet aufgetaucht ist, das eine Thai beim Oralsex mit einem koreanischen Touristen zeigt. 

Die Polizei hat den Tathergang mittlerweile rekonstruiert, so dass fest steht, das der Vorfall am 29. Juni um 3 Uhr Morgens, kurz bevor der Club geschlossen hat, stattfand.
Security Mitarbeiter des Clubs haben, das hat die Auswertung der Überwachungskameras ergeben, das Treiben des Liebespärchens pflichtbewusst unterbunden und Ihnen Lokalverbot erteilt.
Das Video, das offensichtlich im „ 808 Disco Club“, in der Walking Street aufgenommen wurde, hat eine Welle der Empörung unter den Thai-Netizens hervorgerufen.
Innerhalb kürzester Zeit haben auch die Polizeibehörden und die Pressestelle des Rathauses reagiert. „Eine große Schande für Pattaya“ und „diese Menschen haben den Ruf unserer Stadt ruiniert“ ist der Grundtenor der überraschten und entsetzten Amts- und Würdenträger.


Obwohl in Thailand die Prostitution und alle Arten von Sex-Shows verboten sind, ist es kein Geheimnis, das diese Gewerbe in Pattaya Hochkonjunktur haben. Von den selben Institutionen toleriert, wenn nicht gar unterstützt, die sich jetzt beschweren, hat sich Pattaya als Sündenhauptstadt der Welt etabliert.
Was jetzt folgerichtig passieren muss basiert auf dem, den Thai Behörden eigenen, blinden Aktivismus:
Der Nachtclub wird für 10 Tage geschlossen und es wird Informationsveranstaltungen für alle Etablissements des, offiziell gar nicht existierenden, Sexgewerbes geben.
Nach diesen 10 Tagen wird der Vorfall dann vergessen sein und alles wie gehabt weitergehen.


Der Koreaner allerdings diesen Blowjob mit Sicherheit niemals vergessen. Die Polizei hat angekündigt ihn gnadenlos zu jagen und dann angemessen zu bestrafen – nur zu gerecht: er war es ja, der Pattaya mit so verwerflichen Aktivitäten wie Oral-Sex in Zusammenhang gebracht hat.