Wie die Bank of Thailand gestern mitteilte sehe sie keinerlei Anzeichen einer Immobilien-Blase auf diesem Sektor, allerdings sollten Bauherren mögliche Immobilienspekulationen in Betracht ziehen und ihr Augenmerk darauf richten. Entgegen der sich erholenden Wirtschaft Thailands fürchten sich viele Menschen in Thailand weiterhin vor einer wirtschaftlichen Seifenblase die jederzeit platzen könnte.

 

Dem Assistant Governor Krirk Vanikkul der Bank of Thailand zufolge sind derzeitig noch keine Anzeichen einer sich aufblähenden Preisentwicklung auf dem Immobilienmarkt in Thailand zu erkennen. Die Preisentwicklung für Häuser, Grundstücke und Eigentumswohnungen in Thailand befänden sich praktisch immer noch unverändert auf einem sicheren Niveau.

 

Keine erkennbare Zeichen einer negativen Entwicklung

 

Vanikkul führte weiter aus, dass sich eine solche Situation nur dann bilden könne, wenn der Markt mit Immobilien die zu schnell errichtet werden überschwemmt werden würde, oder sofern massive Spekulationstätigkeiten im Gange wären. Ein zusätzlicher Faktor der eine solche Entwicklung ankündigen könnte, sei der allgemeine Anstieg der Haushaltsverschuldungen und die damit zusammenhängende Gefahr Hypothekenschulden nicht in vertraglich festgelegten Rahmen abgelten zu können und demzufolge zu Zwangvollstreckungen der Gläubiger führt.

 

In einem solchen Szenario würde der Markt mit einer Vielzahl an nicht abgegoltenen Immobilien überschwemmt und zum platzen eines aufgeblähten Spekulationsmarktes führen. Gegenwärtig könne man aber keine so geartete Entwicklung erkennen. Daher sehe sich die Bank of Thailand nicht genötigt eingreifende Massnahmen auf das kommerzielle Bankwesen und deren Aktivgeschäfte zu tätigen.