Die Stadtverwaltung Bangkoks (Bangkok Metropolitan Administration, kurz BMA) hat sich entschieden die Bangkok Shopping Week 2010 wegen bevorstehenden Anti-Regierungs-Demonstrationen auf unbestimmte Zeit zu verschieben.

 

Der stellvertretende Gouverneurin Bangkoks, Taya Teepsuwan, bestätigte den Beschluss der Stadtverwaltung und den Aufschub der Bangkok Shopping Week 2010 auf unbestimmte Zeit, welche anfänglich vom 18.September bis 11.Oktober an der Ratchaprasong Kreuzung in Bangkok geplant war.

 

Einer der Hauptgründe zur Absage der Veranstaltung sind Sicherheitsbedenken. Man befürchte während den Demonstrationen, die für den 19. September in derselben Gegend geplant sind, Konfrontationen zwischen Anhängern der United Front of Democracy Against Dictatorship (UDD) und regulären Besuchern der Shopping Week. Man wolle unter allen Umständen einen weiteren Imageverlust der thailändischen Hauptstadt vermeiden.

 

Erwarteter Verlust von 200-300 Millionen Baht

 

Den Verlust durch das fehlende, erwartete Einkommen für Unternehmen und Geschäftsleute, die als Betreiber an der Bangkok Shopping Week 2010 partizipieren, beziffert Nagkoks Stadtverwaltung  mit geschätzten 200-300 Millionen Baht. Nagkok StadtverwaltungTeepsuwan versicherte gleichzeitig, die Stadtverwaltung Bangkoks wird weiterhin damit fortfahren verschiedene Straßenveranstaltungen in variierenden Ländern auszurichten, um das Vertrauen der Investoren und Touristen in die thailändische Wirtschaft und Politik wieder zu stärken und das Image Thailands im Ausland wieder aufzubessern.

 

Das die Bangkok Shopping Week 2010 wegen Demonstrationen verschoben werden musste, dient alleine der Sicherheit aller Anwohner und sollte keinen allzugroßen Schaden hinsichtlich des Images im Ausland anrichten.