Das Auswärtige Amt hat seine Reise- und Sicherheitshinweise für Thailand überarbeitet: „Am Abend des 17. August 2015 kam es in Bangkok an der auch bei Touristen beliebten Rajaprasong Kreuzung, nahe des sogenannten Erawan Shrine, zu einer Explosion. Es gab mehrere Todesopfer und Verletzte. Die Hintergründe sind noch unklar. Am 18. August kam es zu einer weiteren Explosion an der Thaksin Bridge in Bangkok und an einer Bahnstation. Es gab keine Verletzten.Weitere Anschläge auch in anderen beliebten Feriengebieten können nicht ausgeschlossen werden.Reisenden wird empfohlen, besonders vorsichtig zu sein und diese Reisehinweise und die aktuelle Medienberichterstattung aufmerksam zu verfolgen. Grundsätzlich hat sich nach dem Militärputsch im Mai 2014 die Sicherheitslage in Thailand weitgehend stabilisiert und das öffentliche Leben verläuft normal. Auch nach Aufhebung des Kriegsrechtes gelten weiterhin Einschränkungen der Versammlungs- und Pressefreiheit. Es wird daher empfohlen, Demonstrationen und Menschenansammlungen zu meiden.“

Die Überarbeitung der Hinweise ist, so ein Sprecher des Amts, nicht als Verschärfung des Risikos für Thailandreisende zu verstehen. Grundsätzlich hat sich die Sicherheitslage nicht verändert, galt Thailand zuvor doch auch schon als Reiseland, in dem Touristen mit potentiellen Gefahren zu rechnen haben.
Es bleibt zu hoffen, das es keine weiteren Anlässe geben wird, die Gefahrenlage erneut anzupassen, und das die Bombenleger schnell gefasst werden.