Thailand’s Center for the Resolution of the Emergency Situation (CRES) schlug, bei einem Kabinettstreffen am Dienstag, 25. Mai 2010, eine Verlängerung der Ausgangssperre für Thailand's Hauptstadt Bangkok und 23 weiteren Provinzen, um weitere sieben Tage, vor. Dies soll, nach über zwei Monaten beispielloser Gewalt und Zerstörung während den politischen Protesten in Bangkok, als weiterführende Bemühungen angesehen werden, um Ordnung und Normalität landesweit widerherzustellen.

 

Alle beteiligten Parteien, sowie der stellvertretende Premierminister Suthep Thaugsuban, Verteidigungsminister General Prawit Wongsuwan, der Nationale Polizeichef und der leitende Direktor der DSI (Department of Special Investigations) stimmten dem Vorschlag teilsweise zu. Die Ausgangssperre werde statt sieben Tage, nur um weitere drei Tage, bis zum 28. Mai, verlängert. In diesem Zeitraum wolle man, in der Zeit von Mitternacht bis 4 Uhr früh, die Ausgangssperre aufrecht erhalten.

 

Ein Sprecher der CRES gab bekannt, dass immer noch Angst vor einer zweiten Welle der Gewalt , wie man sie am 19. Mai erlebt hatte, besteht, was die CRES schlussendlich dazu führte, diesen Vorschlag vorzubringen. Nach dem militärischen Schlag gegen die Rothemden bildeten sich viele unterschiedliche kleinere Fraktionen, die ihren Kampf für Demokratie noch nicht aufgegeben haben und ihre Rückkehr im Juni androhten.

 

Die meisten Regierungsstellen, Schulen und das öffentliche Verkehrswesen nahmen bereits am Montag wieder ihren Dienst auf. Während der letzten beiden Monate operierte das öffentliche Transportwesen hauptsächlich nur auf den nötigstes Routen.

 

Mittlerweile legte die frühere Partei des Ex-Premierministers Thaksin, dem Senat, zwei unterschiedliche Anträge vor, die die Amtsenthebung des jetzigen Premiers, Abhisit Vejjajiva und drei weiteren Ministern, fordert, sowie sich gegen die Zensur des Premiers und fünf andere Minsiter richtet. Chai Chidchob, Sprecher des Abgeordnetenhauses, gab die Prüfung der Anträge bekannt und es werde innerhalb der nächsten sieben Tage darüber entschieden. Weiterhin werde man versuchen die Regierung auf ein einen Termin festzumachen, um über die Zensur in Thailand zu debattieren.