Die Ausgangssperre für Jugendliche in Bangkok ist derzeit ein Thema der thailändischen Politik, Ex-Premierminister und Chefberater der Demokraten ,Chuan Leekpai, hat sich bereits gegen solche Initiativen ausgesprochen und schlägt stattdessen bessere und striktere Kontrollen von Unterhaltungsplätzen vor.

 

Von der thailändischen Polizei wurde kürzlich eine Initiative ins Leben gerufen, in der vorgeschlagen wurde, eine Ausgangsperre für Jugendliche unter 18 Jahren, ab 22:00 Uhr abends, zu verhängen.

 

Eingriff in die Freiheit der Jugendlichen Bangkoks

 

Chuan LeekpaiChuan Leekpai glaubt aber auch, dass die dafür zuständigen thailändischen Behörden trotzallem mit guten Absichten gehandelt hätten und sicherlich gute Gründe dafür angeben können. Er habe desweiteren ebenfalls schon mit Dr. Panitan Wattanayagorn, dem stellvertretender Generalsekretär des Premierminister Thailands, Abhisit Vejjajiva, gesprochen und ihm mitgeteilt, dass eine solche Forderung, oder Initiative von Rechts wegen nicht umgesetzt werden können, da es in gravierender Art und Weise in die Freiheit der Jugendlichen Bangkoks eingreifen würde.

 

Ein Gespräch mit dem stellvertretenden städtischen Polizeichef Bangkoks, Major General Amnuay Nimman, bestätigte dann, dass die Polizei Bangkoks eine solche Vorgehensweise gegen die Jugendlichen nicht wirklich durchsetzen wollen würde.

 

Striktere Massnahmen auf öffentlichen Arealen in Bangkok

 

Leekpai schlug vor, dass Regierungsbehörden sich vielmehr um striktere Massnahmen kümmern sollten, um auf Unterhaltungsplätzen und öffentlichen Arealen Problemen mit Jugendlichen vorzubeugen, anstatt diese der Allgemeinheit weiterhin Probleme verursachen zu lassen.

 

In den letzen Wochen war die Ausgangssperre für Jugendliche in Bangkok eine heißes Thema in der thailändischen Gesellschaft. Es gab viele Stimmen dafür, die behaupteten, diese Massnahme würden problemematische Jugendliche davon abhalten Ärger zu verursachen, aber auch genausoviele Stimmen waren anderer Meinung, die hauptsächlich die Verletzung der Menschenrechte kritisierte.