Nachdem die Unruhen in der thailändischen Hauptstadt Bangkok, am 19. Mai, von Ministerpräsident Abhisit Vejjajiva, durch den Einsatz des Militärs gewaltsam beendet worden sind, stellten Regierungsgegner Amtsenthebungsklagen gegen ihn.

 

Man wirft ihm vor die Menschenrechte auf's Schärfste verletzt zu haben, als an besagtem Tag, das Eingreifen des thailändischen Militärs, zur Räumung der besetzten Gebiete der Rothemden, mehrere Menschenopfer forderte und weit mehr Menschen verletzt wurden. Die Zahl der Opfer reicht in den Medien von 65-90 Toten und 1000-2000 Verletzten.

 

Entgegen Einschätzungen der TAZ, die bereits Mitte Mai titelte "Premier Abhisit ist am Ende", konnte sich Abhisit aber gegen die Amtsenthebungsklagen durchsetzen und das darauffolgende Misstrauensvotum für sich entscheiden. Zwei Wochen nach der Zerschlagung des Mobs der Rothemden in den Geschäftsvierteln Bangkoks, entschied sich das Parlament mit 246 zu 186 Stimmen für den bisherigen Ministerpräsidenten Abhisit Vejjajiva.