Vor genau 42 Jahren - am 8. August 1967 - gründete sich die ASEAN - vor allem als Front gegen den Kommunismus.


1961 entstand zuerst die ASA, eine erste Kooperation zwischen Thailand, Malaysia und den Philippinen. Doch erst aufrund des Vietnamkriegs verstärkten die Länder der Region die Bemühungen um einen engeren Regionalverbund, der auf Grundlage eines pro-westlichen und anti-kommunistischen Kurses enstehen sollte.

So wurde am 8. August 1967 in Bangkok die ASEAN ins Leben gerufen, die sich die Verbesserung der wirtschaftlichen, politischen und sozialen Zusammenarbeit zum Ziel setzte. Zu den Gründerstaaten gehörten Thailand, Malaysia, Indonesien, Philippinen und Singapur. Seit den frühen 70ern-Jahren wurden erste wirtschaftliche Kooperationsfortschritte wie ein Zollabkommen erzielt.

Mit dem Beitritt des kommunistischen Vietnams 1995, vollzog die ASEAN nach dem Kalten Krieg einen weiteren Schritt zur politischen Öffnung. Es folgten Laos, Burma und Kambodscha. Seit 1999 sind somit alle Staaten Südostasiens Mitglieder der ASEAN.

Bis 2015 soll ein gemeinsamer Markt nach dem Vorbild der Europäischen Union entstehen. Mit der Unterzeichnung einer gemeinsamen Charta versucht sich die ASEAN seit 2007 eine stärkere politischen Struktur zu geben.

Quelle: Basler Zeitung