Arbeiten

Ausländer müssen auch in Ausnahmefällen eine Arbeitserlaubnis haben.

Unter den „Farang“ gibt es erhebliche Wissens-Defizite beim Thema „Arbeit“. Grundsätzlich gilt: Ein Ausländer darf nur dann eine Tätigkeit ausüben, wenn diese durch eine Arbeitsgenehmigung (Work Permit) gedeckt ist.
Dabei spielt es keine Rolle, ob der Ausländer bezahlt wird oder einen Freundschaftsdienst leistet. Wer z. B. in dem Unternehmen (Bar, Restaurant, Geschäft) eines erkrankten Freundes aushilft, muss bei einer Kontrolle eine Arbeitsgenehmigung vorweisen.
Es gibt sicherlich Grenzfälle, so in dem weiten Feld der Nachbarschaftshilfe.

Arbeiten ist mit dem Touristen-Visum nicht möglich. Wer in Thailand eine Arbeitsstelle annehmen möchte, muss an einer thailändischen Botschaft oder Konsulat ein Non-Immigrant-Visum beantragen. Dazu muss der künftige Arbeitgeber einige Papiere bereitstellen. In den Anrainerstaaten sind die Beamten in den Botschaften und Konsulaten ziemlich streng, während in Europa das Ausstellen eines Non-Immigrant-Visums mit relativ geringem Aufwand möglich ist. Aber auch hier gilt: Ohne thailändischen Arbeitgeber gibt es auch in Europa kein Non-Immigrant-Visum!

Das Arbeiten für Ausländer ist von der Regierung eingeschränkt. Es gibt zahlreiche Berufe die für Ausländer "gesperrt" sind.