Wellness und SPA

Blüte

Mit einer langen Geschichte in traditioneller Medizin, ausgefeilten Massagetechniken und buddistischen Meditationspraktiken ist Thailand weithin als Destination für gesundheitsbewusste und entspannungssuchende Reisende bekannt. Die ständig steigende Geschwindigkeit des Alltags verbunden mit dauerhaftem Stress und Hektik setzen viele Menschen in einen Dauerzustand von körperlicher und seelischer Anspannung. Ein Aufenthalt in einem der vielen Spas oder Massagezentren in Thailand ist eine Wohltat für alle, die Körper und Geist revitalisieren möchten, um ihre aufgezehrten Batterien wieder aufzuladen. Die Kunst des Heilens wird in Thailand als ganzheitliches Konzept gesehen, bei dem es nicht nur um die Bekämpfung einzelner Symptome geht, sondern darum Körper, Seele und Geist wieder in Einklang zu bringen. Hierzu gehören außer den klassischen Anwendungen wie die traditionelle Thaimassage, eine Aromatherapie oder Kräutersauna auch Thermalbäder, Yoga, Meditation und die richtige Ernähung.

Die traditionelle Thai-Massage

Die traditionelle Thai-Massage ist ein Produkt alter orientalischer Medizin und mehr als 2.500 Jahre alt. Sie vereinigt Yoga und Akupressur-Techniken und stimuliert die Energie-Punkte des Körpers. Thai-Massage sollte als spirituelle Praktik nahe bei den Lehren Buddhas verstanden werden. Befindet man sich in einem entspannten, ja fast meditativen Zustand, kann der Masseur die Körperenergie-Punkte am besten erspüren. Nach einer anstrengenden Wanderung oder einem langen Flug lassen sich die Wohltaten, die man durch eine Thai-Massage erlebt, kaum in Worte fassen. Thai-Massagen gibt es von geübten Kräften am Strand (besonders preiswert), in den Spas vieler Hotels oder in speziellen Gesundheitszentren und Dayspas.

 

Dayspas

Nicht nur die einladende Atmosphäre und die traditionellen Massagetechniken in den vielen Spas machen einen Besuch dort zu einem besonderen Erlebnis; die idyllische Lage in natürlicher Umgebung und traditionelles Dekor kombiniert mit zeitgenössischem Design erzeugen das einzigartige thailändische Ambiente. Bereits beim Betreten der Wellnessoasen werden Sie sich fühlen wie in einer anderen Welt, einer Welt, in der alles viel ruhiger und gelassener abläuft als Sie es aus Ihrem Leben gewohnt sind. Solche Spas, die ein einzigartiges Verwöhnerlebnis garantieren findet man in Thailand fast an jedem Ort.

 

Meditation

Außer einer wohltuenden Thai-Massage oder anderen traditionellen Wellness-Behandlungen gibt es in Thailand auch eine weitere erfolgreiche Methode sich vom Stress in der

Buddha Statue im Wat Phra Yai
Heimat zu erholen und Tiefenentspannung zu erreichen: Zahlreiche Klöster im Land öffnen ihre Türen für Ruhesuchende, die durch Meditation lernen möchten, künftig auch im Alltag ihr inneres Gleichgewicht wiederzufinden. Ein solcher Aufenthalt hat bereits vielen westlichen Besuchern geholfen, ihr hektisches Leben im Heimatland besser zu meistern. Viele Tempel und auch privat geführte Meditationszentren, bieten ausländischen Reisenden die Möglichkeit, in unterschiedlichsten Umgebungen, innerhalb geschichtsträchtiger Gemäuer, die hohe Kunst der Meditation zu erlernen. Es gibt eine Vielzahl an Meditationsarten, die gängigsten sind jedoch das Samatha (der Entwicklung von Ruhe) und das Vipassana (der Entwicklung von Klarblick). Beide verhelfen dazu, sich besser konzentrieren zu können und ausgeglichener zu werden, was letztendlich zu einer zufriedeneren und optimistischeren Grundeinstellung führt.

 

Tätowierung

Als Yantra-Tätowierung, auch sak yant (Thai: สักยันต์) genannt, wird eine sakrale Form der Tätowierung bezeichnet, welche in Südostasien – vor allem in Kambodscha, Laos und

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Thailand – verbreitet ist. Die Praxis des sak yant erfreut sich seit geraumer Zeit auch unter chinesischen Buddhisten in Singapur wachsender Beliebtheit. Sak kann mit „(Tätowierung) stechen“, yant – abgeleitet von sanskr. yantra – mit „sakrale geometrische Figur“ wiedergegeben werden.Das yantra hat die Aufgabe, (psychische) Kräfte in einem – teilweise komplexen – Muster oder Ornament zu konzentrieren und nutzbar zu machen. Unter westichen Reisenden gibt es nicht wenige, die sich eines dieser Tattos als Souvenir mit nach hause nehmen wollen.

In Thailand hat Tätowieren eine jahrhundertealte Tradition. Teils werden die heiligen Stiche immer noch mit einem langen angespitzten Bambusstab getätigt, immer häufiger verwenden die Tätowiermeister dafür aber Nadeln aus Stahl. Generell werden zwei Arten von Thai-Tätowierungen unterschieden, die magische Fähigkeiten verleihen sollen: Jene, welche für liebende Güte (metta) sorgen und solche, die Unabhängigkeit und Stärke herbeiführen sollen (Sak Yant). Tätowierungen sind also für Thais weitaus mehr als nur Körperschmuck.

Typische Motive für Metta-Tätowierungen sind zum Beispiel der Schwan, der Freiheit symbolisiert oder die Schildkröte, die zwar langsam, aber ein friedfertiges Tier ist und für Glück steht. Sak Yant Tattoos sind ursprünglich buddhistische Tätowierungen, die vor allem von Muay Thai-Kämpfern getragen werden. Sie sollten von Mönchen gestochen werden, damit sie ihre magische Wirkung entfalten können. Ein Typische Sak Yant Thai Tattoo sind zum Beispiel die fünf heiligen Linien „Hah Taew“, welche den Träger vor Bösem bewahren und ihm Glück und Erfolg bringen sollen. Einer der bekanntesten Tempel zum Stechen von Sak Yant Tattos ist der Wat Bang Phra in der Nähe von Bangkok.