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10 Baht, nur noch selten anzutreffen 10 Baht Münzen sind eigentlich die Regel. (Sip Baht)
20 Baht (Jii sip Baht)
50 Baht "alt", die neuen Scheine sind aus Polymer.
neuer 50er Schein (Haa sip Baht)
100 Baht (Roi Baht)
500 Baht (Haa Roi Baht)
1000 Baht (Phan Baht)
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Geschäftsleuten und Touristen wird dringend empfohlen, jedem Tausend-Baht-Schein besondere Aufmerksamkeit zu schenken. Seit ein paar Wochen zirkulieren hervorragend nachgemachte Tausender, die selbst von Fachleuten nicht auf den ersten Blick als Fälschung erkannt werden.
Die purpurfarbenen Banknoten sollen es Fälschern schwer, wenn nicht gerade unmöglich machen, Blüten unters Volk zu bringen. Die Staatsbank wird die seit 1996 im Umlauf befindlichen alten Scheine Zug um Zug einziehen und durch neue 500er ersetzen.
Nach Angaben der Bank von Thailand haben neue Drucktechniken sowie verbesserte Sicherheitsmarkierungen die Arbeit der Geldfälscher beträchtlich erschwert. ,,Besonders bei Banknoten im Wert von 1000 und 500 Baht ist es nicht nur erheblich schwieriger geworden sie zu fälschen, Blüten können auch leichter von echten Scheinen unterschieden werden", erklärte Itachai Chanthvindhu, stellvertretender Direktor der Notenabteilung der Zentralbank, vor der Presse. Im Laufe der letzten Jahre waren die Sicherheitsvorkehrungen ständig verbessert worden. Die Massnahmen reichten vom schlichten Wasserzeichen bis hin zu versteckten Codierungen, die nur aus bestimmten Blickwinkeln oder unter ultraviolettem Licht zu entdecken sind. "Dies alles hat dazu geführt, dass die Zahl der aufgedeckten Fälschungen in den letzten beiden Jahren stark zurückgegangen ist", freut sich Itachai. Nach seinen Angaben wurden von Januar bis Oktober 1998 insgesamt 7.070 gefälschte Banknoten entdeckt, bei einem Gesamtumlauf von mehr als zwei Milliarden Scheinen. 1996 und 1997 hatte man noch 19.898 bzw. 19.601 Fälschungen entdeckt. Die meisten von ihnen waren in Bangkok und den angrenzenden Provinzen wie Nakhon Pathom und Chonburi aufgetaucht. Itachai fordert insbesondere das Personal von Tankstellen, Strassenverkäufer sowie Touristen auf, beim Empfang von 500- und 1.000-Baht-Noten aufmerksam zu sein. Das gelte besonders in den frühen Morgen- und Abendstunden, in denen die Beleuchtung dürftig sei und sich die Menschen meistens in Eile befänden. Die Zentralbank arbeitet bereits an weiteren Verbesserungen. Ins Auge gefasst ist unter anderem ein Wechsel vom herkömmlichen Papier zu Plastik. Die vor zwei Jahren eingeführten 50-Baht-Noten aus Polymer haben sich bewährt. Sie sind wesentlich schwieriger zu kopieren und ausserdem haltbarer als ihre Vorgänger aus Papier. Auf der Negativseite stehen ein doppelt so hoher Herstellungspreis, geringere Haltbarkeit bei starker Hitzeeinwirkung sowie die Tatsache, dass das Material bei mehreren Herstellern erhältlich ist. Obwohl auch die Zentralbank gezwungen ist, Papier und anderes Druckmaterial aus dem Ausland zu importieren, ist es nach Angaben von Itachai gelungen, durch Einsparungen an anderer Stelle die Herstellungskosten insgesamt konstant zu halten.
Wie ein hoher Polizeioffizier ergänzend mitteilte, werden falsche 500-Baht-Noten zum Preis von 30 Baht gehandelt, während die Händler für 100-Baht-Noten 20 Baht auf den Tisch blättern müssen. Erst kürzlich seien in Chiang Mai gefälschte Baht-Noten im Gesamtwert von drei Millionen Baht gefunden worden. Blüten werden mit unterschiedlichen Methoden hergestellt, die von Fotokopien bis Offsetdruck reichen. Es gibt augenfällige Unterschiede zwischen echten und gefälschten Banknoten. Echte Geldscheine sind aus Papier hergestellt, in dem sich unter anderem Baumwollfasern befinden. Fälschungen bestehen hingegen in aller Regel aus ordinärem Papier, das dünner und von geringerer Haltbarkeit ist. Fälschungen nach der sogenannten Ink-Jet-Methode schmieren leicht, und die Fotokopien beginnen schnell abzublättern, sobald sie einmal geknickt wurden. Bei echten Noten sind die Wasserzeichen klar zu erkennen, während sie bei den Fälschungen oft trübe oder kaum sichtbar sind. Fortschritte in der Druck-Technologie erleichtern es den Fälschern, durchaus passable Blüten herzustellen. Der Handel mit Farbkopierern wird zwar vom Handelsministerium und auch der Zentralbank kontrolliert, doch umgehen Fälscher dieses Hindernis, indem sie ihre Geräte aus Einzelteilen selbst zusammensetzen, die sie sich aus verschieden Quellen beschaffen. Die Öffentlichkeit wurde noch einmal zur Vorsicht ermahnt, da gefälschte Noten auf keinen Fall in echte umgetauscht werden können. Jeder, der meint dass ihm Falschgeld angedreht wurde, sollte sich umgehend an die Polizei wenden. Jeder, der mit falschen Geldscheinen erwischt wird, muss mit Gefängnis und einer Geldstrafe zwischen 10.000 und 40.000 Baht rechnen. Andererseits hat die Zentralbank für Hinweise, die zu einer Festnahme fuhren, Belohnungen von jeweils 100.000 Baht ausgelobt.