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Bei einer Umfrage vor ihrem Rückflug in die Heimat hat die Mehrheit der befragten 445 ausländischen Touristen auf dem Bangkoker Flugplatz Don Muang die Gastfreundschaft der Thais als herausragende Eigenschaft genannt. Nach Angaben des Research Institute of Bangkok University lobten die Urlauber weiter die vielfältige Kultur des Landes, seine Küche, die schönen Strände und die guten Einkaufsmöglichkeiten.
Eine Schiffspassage von Pattaya zu den Inseln Samui und Pangna bietet Siritara Enterprise an. Das Kreuzfahrtschiff startet im Hafen Bali Hai und kehrt nach 24 Stunden wieder nach Pattaya zurück. Die Siritara Ocean Queen ist ein Luxusdampfer, 122 Meter lang und 16 Meter breit und kann bis zu 400 Passagiere aufnehmen. Auf acht Stockwerken gibt’s 131 Kajüten unterschiedlicher Ausstattung sowie mehrere Restaurants. Eine Schifffahrt kostet je nach gebuchter Klasse zwischen 1.750 und 7.500 Baht. Weitere Infos im Büro der Siritara Enterprise am Hafen Bali Hai.
Die Thai Airways International (THAI) wird mit Bangkok – Nakhon Si Thammarat und Bangkok - Trang zwei weitere defizitäre Inlandsrouten aus ihrem Streckennetz nehmen. Für die THAI springt deren Tochtergesellschaft Nok Air ein. Die Billigfluggesellschaft setzt bereits Maschinen zu den beiden südlichen Zielen ein und will den Flugplan erweitern. Die THAI hatte erst kürzlich mit einer 149-sitzigen Boeing 737-400 und einer 66-sitzigen ATR-72 an die Nok Air zwei weitere Maschinen ausgeliehen.
Das Thailand-Programm von Europas grösstem Reiseanbieter TUI ist in diesem Winterhalbjahr so umfangreich wie nie: Einsteiger, Insider und Individualisten haben die Wahl zwischen über 80 Hotels sowie Rund-, Erlebnis- oder Schiffsreisen. In Thailand sind die Inseln Samet bei Pattaya, Phi Phi im Süden sowie Koh Chang im Osten neu auf der touristischen TUI-Landkarte. Insgesamt wurde das Hotelangebot um 40 Prozent aufgestockt. Der Reisekonzern aus Hannover setzt in Pattaya fast ausschliesslich auf die bewährte Angebotspalette, erwartet aber eine weitaus bessere Hotelauslastung als in der letzten Saison. Die Deutschen würden „wieder in Scharen verreisen“ und sich so von der allgemeinen Kaufzurückhaltung deutlich abkoppeln, sagt TUI-Deutschland-Chef Dr. Volker Böttcher voraus. Er führt das auf den „erheblichen Nachholbedarf“ zurück.
Wer Pattaya bucht, hat die Wahl zwischen Fünf-Sternen wie dem Royal Cliff Beach Resort, Strandhotels am kilometerlangen Beach in Na Jomtien, Familienhotels (Thai Garden Resort, Siam Bayshore) oder Standardunterkünften im Zentrum der Stadt. Neu im TUI-Programm sind nur zwei Hotels: das Fünf-Sterne-Hotel Sheraton und das Botany Beach Resort am Jomtien. Neben den genannten Hotels können gebucht werden: am Jomtien das Sunset Park Resort, das Pinnacle Resort und das Ban Nam Mao Resort, in Pattaya das Marriott Resort, Cosy Beach Hotel, Garden Lodge, Palm Garden und The Cottage. Der Marinenationalpark Koh Samet vor der Küste Rayongs ist bei Pattaya-Gästen vor allem wegen seines feinsandigen Strandes beliebt. Auf der schmalen Insel können TUI-Gäste im Paradee Resort oder im Sai Kaew Beach Resort unterkommen. Entdeckt haben die TUI-Experten ebenso die Koh Chang, wohl auch als Alternative zu den Urlaubszielen im vom Tsunami betroffenen Süden. First Class ist das im Vorjahr eröffnete Amari Emerald Cove Resort. Am Klong Prao Beach bietet die TUI weiter das Panviman Koh Chang Resort und das Tropicana Resort an. Wer den belebten White Sand Beach vorzieht, kommt im Banpu Beach Resort unter. Der Reisekonzern hat festgestellt, dass immer mehr Fernreisende auf fest geschnürte Urlaubspakete verzichten und sich stattdessen ihre Reise aus einzelnen Bausteinen (Flug, Hotel und Ausflüge) selbst zusammenstellen, weil ein wachsendes, preiswertes und umfassendes Flugangebot entsprechende Begehrlichkeiten weckt. Deshalb hat der TUI-Kunde auch beim Fernreise-Ziel Thailand die Wahl, ob er seine Reise im Paket oder individuell bucht. In den Katalogen stehen neben dem Preis für das Pauschal-Paket jetzt auch die Preise für einzelne Bausteine. Zu den Preisen: Thailand-Gäste können im Winterhalbjahr mit einem Nachlass von fünf Prozent rechnen.
Wer eine Thailandreise plant, muss für den Urlaub weniger Geld einplanen als für manch einen Trip in den Mittelmeerraum. Im Test des Magazins „Reise & Preise“ schneidet Thailand mit einem durchschnittlichen Tagesetat von 19 Euro hervorragend ab. So ist es nicht verwunderlich, dass eine dreiwöchige Thailandreise trotz der ungleich höheren Flugkosten unterm Strich günstiger ist als ein Urlaub gleicher Länge in Portugal, Griechenland, Spanien oder Italien. So werden nach Recherchen des Magazins an der Promenade von St. Tropez für ein kleines Bier mittlerweile bis zu 7,50 Euro verlangt und für einen Cappuccino an der Piazza della Repubblica in Florenz 6 Euro. Für eine Fischplatte im einstigen Billigurlaubsland Griechenland müssen heute 20 bis 25 Euro einkalkuliert werden, für ein kleines Tapas-Gericht in Palma de Mallorca 6 bis 11 Euro.
Als Reaktion auf die steigenden Ölpreise hat die Bahn Ferien-Pakete zu 14 Urlaubsorten in nicht allzu weiter Entfernung von Bangkok entwickelt. Das neue Angebot wurde von der State Railway of Thailand, der Tourism Authority of Thailand (TAT) und der Happiness Group, einem Zusammenschluss von Reiseagenturen, entworfen. Es soll Wochenendtouristen helfen, die hohen Benzinpreise zu umgehen. „Es besteht kein Zweifel daran, dass gerade die Wochenendausflügler besorgt über die hohen Treibstoffpreise sind. Sie halten sich bei Fahrten mit dem Auto zurück, um Benzin und Geld zu sparen“, sagt die stellvertretende TAT-Gouverneurin für den heimischen Markt, Juthaporn Rerngromasa, als sie einen speziellen Zug zu einem Ausflug nach Lopburi besteigt. „Das Reisen mit der Bahn ist in Zeiten von teurem Benzin augenscheinlich eine Antwort auf das Problem. Es ist billig, und man gelangt zu zahlreichen Ausflugs- und Ferienorten. Das soll natürlich nicht heissen, dass die guten alten Zeiten der klassischen Bahnreisen zurückkommen werden.“ Vor kurzem wurden von der Happiness Group 14 Trips vorgestellt, vom Tagesausflug bis zu Zwei-Tage-Touren mit einer Übernachtung. Von einer kulturellen Fahrt nach Ayutthaya bis zum Fluss Bang Pakong in der Provinz Chachoengsao, wo man Delphine beobachten kann - das Reiseprogramm führt die Ausflügler in acht Provinzen in Zentral- und Ost-Thailand. Manche Programme, wie zum Beispiel der Ausflug nach Ayutthaya, werden nur mit der Bahn durchgeführt. Doch bei vielen anderen wird auch auf Autos, Boote und sogar Kanus umgestiegen. Die Reisenden können selbst entscheiden, ob sie ihren Ausflug an einem normalen Werktag oder an einem Wochenende unternehmen wollen. Alle 14 Programme sind gültig bis einschliesslich Dezember. Vor mehreren Monaten startete bereits ein kultureller Tagesausflug nach Lopburi. Der Zug verlässt den Hauptbahnhof von Bangkok, Hua Lamphong, morgens um 06.30 Uhr. Die Besucher besichtigen neun kulturelle Sehenswürdigkeiten in Lopburi, darunter den Palast von König Narai und den Tempel Mahathad. Der Preis beträgt 790 Baht für Erwachsene und 690 Baht für Kinder. Im Preis inbegriffen sind Reiseversicherung, ein örtlicher Reiseführer, Mittagessen und andere Unkosten während des Trips. Die kommenden Programme sind „Homestay“ in Ayutthaya, Kajakfahren in der Provinz Nakhon Nayok, ein religiöser Ausflug nach Sing Buri, eine Chao Phya-Kreuzfahrt in Nakhon Sawan, Agro-Tourismus in Saraburi und vieles mehr. Am besten bucht man seinen Ausflug direkt auf diversen Bahnhöfen in Bangkok.
Viele deutsche Urlauber müssen in Asien erst lernen, mit der dortigen Servicekultur umzugehen. „Deutsche sind es gewohnt, vieles selber zu machen, und teilweise geradezu unangenehm überrascht, wenn jemand ihre Schuhe putzen will“, sagt Frank Haussels, Marketing Manager beim Thailändischen Fremdenverkehrsamt (TAT) in Frankfurt/Main. Auch wenn Hotelangestellte auf sie zukommen, um ihnen behilflich zu sein, reagierten Touristen aus Deutschland nicht selten ablehnend. „Das ist eine Folge der Selfservice-Kultur in deutschen Kaufhäusern“, so Haussels. „Da möchten Kunden am liebsten auch gar nicht angesprochen werden.“ In Asien seien viele Dienstleistungen aber selbstverständlich und auch nicht demütigend für die Angestellten, die sie ausführen. „Touristen sollten das annehmen und sich darauf einlassen“, empfiehlt der Marketing-Manager, der als Kind deutsch-thailändischer Eltern in Bangkok geboren wurde. Die Zurückhaltung gegenüber Serviceangeboten, die in Thailand nichts Ungewöhnliches seien, nehmen nach Haussels Beobachtung manchmal fast bizarre Züge an: „Es gibt Urlauber, die lieber zwei Extrakoffer mit Wäsche mitschleppen, als den Wäscherei-Service zu nutzen und etwa die Hemden waschen zu lassen". Wäscherei-Service sei in Thailand jedoch verbreitet und auch vergleichsweise günstig. Was in Deutschland als Luxus gelte, koste in Asien oft nur wenige Euro. „Auch dass es in Hotels gehobener Klasse Room-Service rund um die Uhr gibt, ist es für viele Deutsche ungewohnt“, sagt Haussels. Das gleiche gelte für den Service, den Koffer auspacken lassen zu können oder sich von einem Butler helfen zu lassen. „Deutsche haben dabei schnell ein unangenehmes Gefühl“, sagt der Thailand-Kenner, „aber das brauchen sie nicht.“