Pattaya liegt ca.130 km. südlich von Bangkok entfernt. Mit dem Bus oder Taxi in ca. 2 Stunden zu erreichen. Wer auf Spass und Action steht der bekommt in Pattaya alles geboten, aber auch Familien und Eheaare ob jung oder alt finden hier alles was den Urlaub zum Erlebnis werden lassen. Denn Pattaya besteht nicht nur aus dem berühmt und berüchtigten Nachtleben, das bis in den frühen Morgen pulsiert. Pattaya besinnt sich auch durch die Weitsicht vieler Hoteliers immer mehr zur Familiendestination zu werden und auch Pattaya selbst investiert viel Geld für ein besseres und sauberes Erscheinungsbild. So wurde jetzt eine Fussgängerzone errichtet die Abends zum Einkaufsbummel einlädt und zu vielen guten Läden und Restaurant zur linker und rechter Hand führt. Auch ist inzwischen eine riesige Kanalisation und Kläranlage gebaut worden damit kein Tropfen Abwasser ungereinigt ins Meer fliesst, denn auch Thailand hat begonnen sich um den Erhalt und Schutz der Umwelt zu kümmern, unterstützt wird dies auch von vielen privaten Organistionen wie z.B der ortsansässige Rotary Club Jomtien-Pattaya der sich um viele Umwelt und soziale Projekte kümmert.
Pattaya ist natürlich auch die Einkaufstadt nach Bangkok in Thailand wo Sie alles bekommen und das zu Preisen die Ihrer Reisekasse gefallen. Nutzen Sie deswegen auch Ihren Urlaub um sich ausreichend mit allem was Sie sich wünschen einzudecken, denn zuhause werden Sie es nie mehr so günstig bekommen, lassen Sie also Ihr ueberflüssiges Gepäck zuhause und kehren Sie lieber mit einem vollen Koffer zurueck. Falls Sie sich in einen prachtvollen Rosenholz Sessel oder Tisch verliebt haben so ist das auch kein Problem, denn ortsansässige Speditionsfirmen sorgen dafür das Ihr Lieblingstück fachgerecht und preisgünstig zuhause ankommt. Bekannt und preiswert können Sie sich in Pattaya bei vielen Schneidern Ihre passgenauen Kostüme für die Dame oder den schicken Anzug für den Herrn schneidern lassen.
In Pattaya bekommen Sie auch alles für den Gaumen geboten was auch immer Sie am liebsten essen möchten. Pattaya hat ein riesiges kulinarisches Angebot zu bieten, ob Sie nun gerne Thailaendisch, europäisch, indisch, chinesisch oder japanisch essen moechten, stets bekommen Sie alles frisch auf den Tisch und das wiederum zu günstigen Preisen, so das Sie nach einem Restaurantbesuch mit Ihrer Familie oder Freunden nicht arm nach Hause gehen. Siehe Essen und Trinken.
Pattaya ist auch bekannt durch seine vielen Shows und sonstige kulturellen Veranstaltungen, so das es Ihnen abends nie langweilig wird da Sie jeden Abend eine neue Attraktion besuchen können, ob Travestieshow oder Folklore, riesige Superdisko zum abtanzen oder Kandellightdinner zu zweit, in Pattaya finden Sie alles.
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Kaum ein Reiseziel ist derart mit Vorurteilen behaftet und in Verruf geraten wie Pattaya die Presse wird nicht müde, immer neue, wenig schmeichelhafte Synonyme zu ersinnen, um das abschreckende Bild eines "Dorados der Gewöhnlichkeit" zu verdeutlichen, das nur von den drei S regiert wird, "Sonne, Suff und Sex". Auswüchse dieser Art sind sicherlich nicht von der Hand zu weisen, spiegeln aber doch wohl eher den Charakter mancher Besucher als von Pattaya. Vorzuwerfen ist Pattaya allenfalls, daß es sich den Wünschen der Fremden vorbehaltlos öffnete und seine Seele verkaufte. Allerdings war bei der Landung der ersten Chartermaschine nicht vorauszusehen, welche Touristenwelle alsbald über Pattaya branden sollte. Um der sprunghaft wachsenden Nachfrage gerecht zu werden, setzte ein Bauboom ein, der allein vom Ziel nach schneller Erweiterung der Kapazitäten getragen war und wenig Rücksicht auf die Natur nahm. Stück für Stück verlor die Bucht in der sich damals nur das Fischernest Naklua befand ihren ursprünglichen Charme. Nicht den Behörden oder Baulöwen allein ist der Vorwurf massiver Umweltzerstörung zu machen, auch die Urlauber selbst tragen ein gerüttelt Maß an Schuld. Zustände, die sie in der eigenen Heimat niemals dulden würden, nehmen sie hier für Singha und Sonne gern in Kauf. Immerhin sind 90 % der Urlauber mit dem vorhandenen Angebot zufrieden und nur 10% daran interessiert, auch das Landesinnere kennenzulernen. Wen wundert es da, daß die Bauindustrie nach dem Tourismus zum zweitwichtigsten Wirtschaftszweig aufgestiegen ist.
Die 80er und frühen 90er Jahre brachten Pattaya in eine schwere Krise. Viel zu viel war hier gebaut und verschandelt worden, während andernorts in Thailand noch weniger bekannte Strände lockten, die zudem viel weniger mit Imageproblemen zu kämpfen hatten. (Zwar gibt es auf der Ferieninsel Phuket im Süden des Landes -zumindest an der Patong Beach - heute ähnlich viele Go-Go Lokale wie in Pattaya, international wird das aber einfach weniger zur Kenntnis genommen.) Phuket ist kein Schimpfwort geworden, während Pattaya ganz eindeutig eins ist. Die vernachlässigte Strandpromenade von Pattaya zerfiel zusehends. In der Bucht trieb oftmals eine trübe Brühe. Zum Baden fuhr man längst an den etwas außerhalb gelegenen Jomtien Strand. Wenn in der internationalen Presse über Pattaya berichtet wurde, dann nur negativ, reduziert auf das Sexgewerbe, das auch heute noch unbestreitbar vorhanden ist, seine vormals schreiende Präsenz aber vergleichsweise stark reduziert hat. Die Umsätze (und Preise) sanken in den Jahren des Abstiegs dramatisch. Aids war ebenso ein Reizthema wie Kinderprostitution. Der Glanz der "Perle am Golf von Siam" war verblaßt.
Inzwischen wurde in Pattaya eine gigantische Kläranlage gebaut. Die Strandpromenade ist längst repariert, die neue Schiffsanlegestelle steht seit drei Jahren. Die verantwortlichen Politiker sind wegen der Umsatzrückgänge ein wenig aufgewacht. Einige moderne Einkaufszentren mit Kinos sind entstanden. Pubs und Mikrobrauereien ersetzen mehr und mehr die heruntergekommenen Bierbars der frühen Boomtown Jahre. Die topmoderne Hollywood-Disco lockt Nacht für Nacht Tausende an. Nirgends auf der Welt gibt es eine derartige Dichte an Restaurants aller Küchen, vom Hotelangebot ganz zu schweigen. Pattaya ist zwar noch kein strahlender Schwan, aber doch auch kein häßliches Entlein mehr.
Mit der allgemeinen Anhebung der Qualität verändert sich allmählich auch das Publikum. Zwar gibt es immer noch eine stattliche Zahl von männlichen Einzelreisenden, aber andere Gruppen -zum Beispiel Familien - legen zu. Pattaya, als Trendsetter des frühen Massentourismus zieht überdurchschnittlich viele Schweizer und Deutsche an, die dem etwas schäbigen Charme des Orts längst erlegen sind und trotz des lädierten Rufs Jahr für Jahr zurückkehren. Kaum einer der zahllosen indischen Schneider, die Anzüge von Armani und Hugo Boss auf Mass fälschen, spricht nicht wenigstens ein paar Brocken deutsch, nennt sich Hans oder Peter, auch wenn sein wirklicher Name Pratheep lautet.
Die deutsche Sprache ist im Stadtbild von Pattaya aber nicht nur durch die zahllosen deutschen und Schweizer Restaurants und die Touristen präsent, sondern auch durch eine einzigartige deutschsprachige Publizistik. Die wöchentlich erscheinende "Südostasien-Zeitung" entsteht ebenso hier wie "Sport Aktuell", "Das Magazin", "Der Farang", der vom Schweizer Stefan Matter seit Jahren herausgegeben wird. Ein "Farang" ist in Thailand jeder westliche Ausländer, das Wort kommt von "Farangse" wie Franzosen (die frühen westlichen Besucher des Landes) auf Thai heißen und stellvertretend für alle Langnasen so angesprochen werden. "Der Farang" ist eine echte Lokalzeitung, und hat von allen die höchste Auflage in Höhe von 8.000 Stück, die alle zwei Wochen erscheint und bei der lokalen deutschsprachigen Gemeinde auf großes Interesse stößt. "Der Farang" ist gewissermaßen der Blindenhund im unüberschaubaren Konsum - Angebot, das sich da im Inseratenteil an die überwältigten Deutschsprachigen richtet.
Eines ist nämlich klar, je länger einer in Thailand ist, um so mehr vermißt er zwar nicht gerade das naßkalte Klima der Heimat, aber deren große kulturellen Leistungen wie den Wurstsalat und andere kulinarische Köstlichkeiten. Äußerlich ist alles in Pattaya anders und exotisch, aber beruhigenderweise vieles genau gleich wie zu Hause. Das beruhigt offenbar gerade die Touristen und hier Niedergelassenen. Auch das Internet wird bei den Expats und Thais immer beliebter.