Laut einer anonymen Quelle aus dem Energieministerium hat sich der thailändische Ministerpräsident Abhisit Vejjajiva bereits vor der Nuklearen Katastrophe in Japan gegen den Bau von Atomkraftwerken in Thailand ausgesprochen.
Diese Aussage steht im Widerspruch zu den eigentlichen Plänen der thailändischen Regierung fünf neue Atommeiler bis 2020-2025 zu bauen. Doch in der Bevölkerung stoßen die nuklearen Pläne der thailändischen Regierung schon seit längerem auf zunehmenden Widerstand.
Vor allen in der Nähe der geplanten Stadtorte kommt es immer wieder zu Demonstrationen der lokalen Bevölkerung. Die Bevölkerung ist nicht überzeugt das die Verantwortlichen in der Lage wären, Atomkraftwerke sicher zu betreiben. Dieses Misstrauen ist durchaus nachvollziehbar, wenn man die immer wieder auftreten Unfälle in anderen Industrieanlagen betrachtet, und die Art wie die offiziellen Stellen damit umgehen.
Doch da es sich bis jetzt um keine offizielle Stellungnahme handelt, ist überhaupt nicht sicher wie ernst diese angebliche Stellungnahme des Ministerpräsidenten zu verstehen ist. Da sich derzeit alle Seiten auf die kommenden Wahlen vorbereiten ist davon auszugehen, das derzeit vor allem auch Taktisch gehandelt wird.
Es scheint wahrscheinlich das die Entscheidung über Thailand’s Nukleare Zukunft erst unter der zukünftigen Regierung entschieden wird. Doch es bleibt zu hoffen, das sich Thailand viel mehr auf regenerative Energien ausrichtet, denn durch eine konsequente alternative Energiepolitik, z.B. in Form von Solarenergie, könnte Thailand's Bevölkerung, Umwelt und Wirtschaft viel mehr profitieren als von neuen Atomkraftwerken.
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Erstellt am: 17.03.2011
Kategorien:
Pattaya |
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