Die Bank von Thailand warnte am 2. Februar vor ganzjährig anhaltenden Fluktuationen auf dem Kapitaltransfersektor. Ausländische Investoren hätten bereits angefangen ihr Kapital aus Thailand wieder abzuziehen, um es in Gold oder Öl zu investieren, da der Preis für diese Werte derzeit nach oben schießen.
Die stellvertretende Gouverneurin der
Bank von Thailand, Pongpen Ruengvirayudh, Abteilung Finanzmarktoperationen, erwartet aufgrund dieser massiven Kapitaltransfers wesentlich gravierendere Kursschwankungen der thailändischen Währungseinheit Baht, als in den vorhergehenden Jahren und wird sich höchstwahrscheinlich ziemlich unbeständig auswirken.
Wie Gouverneurin Ruengvirayudh anführte, kann diese Situation an den momentanen Investitionen in Aktien und die Wertpapiermärkte gut verfolgt werden. Ausländische Investoren verlagern ihr Kapital, seitdem die Preise für Öl und Gold weiter ansteigen, nun in diese Werte.
Aus währungspolitische Sicht der Bank von Thailand, sagte die Gouverneurin weiter, sieht die Zentralbank Thailand für die Investitionskosten des thailändischen Unternehmertums allerdings keine Gefahr durch die Kursschwankungen des thailändischen Bahts. Die Währung würde nicht so stark schwanken, als das es sich negativ auf die Wirtschaft des Landes auswirken könnte.
Desweiteren hätten auch Importeure bereits vorgesorgt und früh genug in Termingeschäfte investiert, um dem Risiko von Verlustgeschäften durch Kursschwankungen vorzubeugen.
Abonnieren Sie die Pattaya.de News
Erstellt am: 03.02.2011
Kategorien:
Infos | Geld | Business | Einkaufen | Gold | Kauf und Erwerb | Thailand |
Social Networks: